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Planet der Affen (2001)

Eine Kritik von cheministry (Bewertung des Films: 5/10)
eingetragen am 24.02.2004, seitdem 305 Mal gelesen


Inhalt:
2029: Der Astronaut Leo Davidson landet durch einen magnetischen Sturm auf einem Planeten, der von sprechenden Affen bevölkert wird. Menschen sind niedere Kreaturen, die bestenfalls als Haustiere gehalten werden. Mithilfe der haarigen Sympathisantin Ari gelingt ihm und ein paar anderen Sklaven die Flucht, in der sie bald Gejagte von General Thade werden.

Der Vergleich mit dem "Original" aus den 1960ern fällt nicht so leicht; es wird uns ein nahezu komplett anderer Storyverlauf präsentiert. Dadurch hätte man viele neue Aspekte in die Geschichte einbringen können. Gereicht hat's letztlich für einen hektisch zusammengeschusterten Science-Fiction Film, der der alten Verfilmung zu keiner Minute das Wasser reichen kann!
Zwar sind Masken und die Ausstattung aufwändiger und detaillierter, dafür nimmt man sich kaum Zeit. Dadurch schürft der Film ständig an der Oberfläche herum. Die zB kritisch dargestellten religiösen Themen der Alt-Fassung werden nur kurz zu Erklärungszwecken angesprochen. Lieber beschränkt man sich auf gradlinige Action, einen Plot ohne spannende Höhepunkte und auf deplazierte Sprücheeinlagen wie aus einem 80er Jahre Buddymovie.
Die Liste der Mitwirkenden liest sich viel versprechend. Am Beeindruckensten war wohl Tim Roth, der es auch noch mit seiner Maske versteht, angenehme Boshaftigkeit zu verbreiten. Seine Kollegen bleiben zweckdienlich. Aber gerade die Hauptrolle hätte man doch mit einem charismatischeren Schauspieler besetzten können. Wenn Mr. Wahlberg kurz vor dem Showdown demotiviert seine Reden schwingt, wunder es nicht, dass die Menge nicht jubelnd aufschreit.
Dass man auch das geniale Ende aus dem Original nicht übernommen hat ist gut. Wie auch im Rest der Geschichte ist Burton's Werk gänzlich anders. Zwar ist das Ende nicht überragend, aber annehmbar.

Fazit:
Hektisches Remake, welches grob gesehen keines ist, das in allen Belangen gegen das Original den Kürzeren zieht. Trotz mehr Aufwand und einer größtenteils abgeänderten Story spannungsarmer und teilweise alberner Versuch, einen Klassiker in die Neuzeit zu zerren. 5,5/10


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