Eine Kritik von Schilli (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 05.08.2006, seitdem 368 Mal gelesen
Muss wirklich sagen dass ich von „Running scared" doch überaus positiv überrascht bin.
Die Story ist gut durchdacht und fügt sich auch an allen Stellen nahtlos aneinander. Es gibt in keinster Weise irgendwelche Durchhänger, geschweige denn Verschnaufpausen. Der Film ist schnell, lässt allerdings die Handlung niemals außer Acht. Schnelle Cuts und zum Teil rohe Gewalt lassen einen ganz sicher nicht in den Schlaf schlummern oder ähnliches. Wirklich realistisch wirkt er jedoch an einigen Stellen nicht unbedingt. Denn ein Eishockey ist mit Sicherheit härter als ein gekochtes Ei und davon steht man eigentlich auch nicht mehr so schnell auf. Aber darüber kann man ja noch mal hinwegsehen.
Die schauspielerische Leistung ist in Ordnung und schwankt zwischen gut und ausreichend. Hauptdarsteller Paul Walker wirkt gut, hätte aber vielleicht noch einen Tick emotionsvoller sein können. Vera Farmiga biete auch noch was für´s Auge und geht z.T. auch ganz gut ab. Dies allerdings in einer mehr als nur verständlichen Situation.
Wer also mal wieder Lust auf einen schnellen, harten und kompromisslosen Film hat, darf an „Running scared" nicht einfach vorbeigehen. Höchstenfalls eine Minute vor Ende Films ausschalten, denn dass Ende passt nicht so wirklich zu einem ansonsten direkten und schonungslosen Film „Running scared"
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