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Running Scared (2006)
Eine Kritik von Rasputin (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 27.11.2006, seitdem 275 Mal gelesen
Als der Kleinganove Joey bei einer Drogenübergabe erwischt wird, kommt es zu einer Schießerei, bei der auch Polizisten dran glauben müssen. Die Tatwaffe versteckt er bei sich zu Hause im Keller. Oleg, der Nachbarsjunge beobachtet ihn dabei, klaut die Waffe und schießt damit auf seinen brutalen Vater. Anschließend ergreift er die Flucht. Jung weg - Waffe weg. Joey wird panisch und begibt sich auf die Suche...
"Running Scared" ist einer der besten Actioner, die in dieser Periode auf DVD erschienen sind. Der Streifen fesselt von der ersten bis zur letzten Sekunde und lässt kaum Zeit zum Luftholen. Paul Walker zeigt hier seine bisher beste schauspielerische Leistung. Auch die Nebenrollen sind hervorragend besetzt, vor allem Chazz Palminteri brilliert wie eh und jeh. "Running Scared" erwies sich im Kino als absoluter Flop - und das gleich weltweit. Zu bedeuten hat das - wie man spätestens seit "Equilibrium" oder "Donnie Darko" weiß, rein gar nichts. Wayne Kramer konnte bereits mit "The Cooler" einen annehmbaren Achtungserfolg erzielen. Bei "Running Scared" setzte er auf eine düstere und morbide Atmosphäre. Alle dargestellten Charaktere sind irgendwie dreckig und undurchsichtig. Die Kameraführung ist rasant und der Schnitt hektisch, was die Spannung zusätzlich steigert. Die FSK 16 sorgt allerdings für Irritationen. Der Film zeigt Gewaltdarstellungen in brutalster Form, was vor einigen Jahren mindestens eine FSK 18, wenn nicht sogar eine Indizierung zur Folge gehabt hätte. "Running Scared" ist ein richtiger "Männerfilm". Keine kitschige und lückenfüllende Love-Story, kein klischeehafter Beziehungsstress sondern Action und Adrenalin pur. So muss es auch sein und deshalb: unbedingt ansehen!
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