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Indiana Jones und der Tempel des Todes (1984)

Eine Kritik von Dr. Phibes (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 11.11.2003, seitdem 544 Mal gelesen


Natürlich konnte man erwarten, dass es einen zweiten Indiana Jones Teil geben wird, nach dem Erfolg von Teil 1. Und auch Teil 2 überzeugt voll und ganz.


Indy (Harrison Ford) kommt einfach nicht zur Ruhe. Nachdem er in Shanghai eigentlich einen Diamanten für eine Statue bekommen sollte, wird er lieber vergiftet. Wie immer kann sich Indy in letzter Sekunde retten, dank der Sängerin Willie (Kate Capshaw) und seinem kleinen Freund Shorty. Doch die Freude wehrt nicht lang. Im Flugzeug springen kurzerhand die Piloten ab, so dass Indy und Crew auch abspringen müssen, auf etwas kuriose Art und Weise.
Sie landen in Indien und werden in einem kleinen Dorf willkommen geheißen. Da die Menschen denken, der indische Gott Shiva hat die drei gesendet, sollen sie sich auf die suche nach einem magischen Stein machen, den der Maharadscha gestohlen haben soll.
Alle drei machen sich auf den Weg zum Palast. Und dort erkennen sie, dass nicht der Maharadscha das größte Problem ist, sondern eine Sekte namens Thug. Die Thugs wollen mit Hilfe der magischen Steine den bösen Gott Kali auf die Erde holen. Für Indy eine Menge Arbeit, dies zu verhindern...


Zum Glück bleibt auch dieser Indy Film auf einem hohen Niveau.
Wie gewohnt liefert Harrison Ford eine super Leistung ab, charmant, cool und witzig.

Dazu gibt uns Steven Spielberg mehr Action als noch im ersten Teil. Dies beginnt in Shanghai und endet erst ganz am Ende im Palast. Zwischendurch wird uns weiter einiges geboten.
Nicht nur das indische Essen muss man gesehen haben (inklusive Kate Capshaw), sondern auch die Erkundung eines Geheimweges mit einem schönen Boden aus Käfern und anderen Viechern. Teilweise nervt die gute Frau auch etwas mit ihrer Schreierei, gerade im Dschungel, aber diese beiden Szenen sind schon Hammer. Auch weil die gute Dame sich weigert, in irgendwelche Viecher zu greifen, obwohl Indy und Shorty nicht mehr so viel Zeit haben, um am Leben zu bleiben.

Auch wenn die indische Sekte nicht ganz so als böser Gegner rüberkommen will, da es etwas zu phantastisch wird als noch im ersten Teil, so entschädigt doch die ganze Action dafür. Und diesmal kommt auch Indy nicht immer ganz ungeschoren davon.

Natürlich ist Indy 2 auch wieder alles andere als realistisch, doch das nimmt man gerne hin, da der Film auch wieder einfach nur Spaß macht. Dazu kommt wieder der trockene Humor in gewissen Szenen wie in Teil 1.


Fazit: Erfolgreiche und sehr gelungene Fortsetzung des ersten Teils. Auch hier werden alle wieder ihren Spaß haben.


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