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Sonatine (1993)
Eine Kritik von DerPate (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 03.11.2004, seitdem 613 Mal gelesen
Takeshi Kitano kann fast alles machen und immer wieder sind seine Fans von den ungewöhnlichen Ideen, die sich mit minimalistischen und ruhigen Grundzügen paaren entzückt. Doch eines seines früheren Werke nämlich "Sonatine", kann dann doch die Erwartungen nicht erfüllen.
Die Geschichte ist eigentlich bei Kitanos Regie schon nebensächlich, gelingt es ihm eigentlich immer einen recht interessanten Film daraus zu machen. Auch sollte man es ihm immer wieder hoch anrechnen, dass er mal wieder sowohl die Hauptrolle spielt als auch die Regie übernommen hat.
Doch irgendwie ist der Film diesmal einfach zu minimalistisch und zu schlicht geworden und weiß einfach nicht zu überzeugen. Sicherlich ist der Film gut und fernab von den üblichen Hollywoodklischees, doch die Kamera, die Regie und selbst der Aufbau der Geschichte hätten wesentlich besser gemacht werden können. Auch kann das Grundgerüst gefallen, doch zum Beispiel die Spielereien am Strand hätten ohne Probleme zehn Minuten kürzer sein können und es wäre niemandem schlimm aufgestoßen.
Alles wirkt einfach nicht gut genug, interessant genug und ist stellenweise etwas in die Länge gezerrt. Die Schießereien sind zwar passend, aber leider etwas zu unübersichtlich und gerade hier merkt man dem Film das niedrige Budget an. Insgesamt konnte er mich nicht überzeugen und mit Sicherheit einer der schwächeren Kitanofilme! 7/10 Punkte.
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