Eine Kritik von VAMPYR (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 15.07.2001, seitdem 711 Mal gelesen
John Travolta als Bulle und Nicolas Cage als psychopathischer Killer liefern sich ein erbittertes Duell von Beginn bis zum Showdown. Die dazwischen liegenden knapp 120 Minuten sind randvoll mit Überraschungen, hintergründiger Charakterstudien und Schießereien. Die Story ist einfach, aber Woo holt das Maximum an unvorhergesehenen Wendungen aus ihr heraus. Weil Cage als Killer im Koma liegt und nur noch dessen Bruder eine Bombendetonation verhindern kann läßt sich Travolta operativ physisch verändern. Er sieht nun aus wie Cage und läßt in sich ins Gefängnis bringen um den Bruder auszuhorchen. Doch Cage, ohne Gesicht, denn das trägt Travolta im Knast, erwacht und läßt sich das Gesicht Travoltas aufsetzen. Danach tötet er alle Zeugen die von der wahren Identität des Bullen im Knast wissen. Ein tödliches Vexierspiel nimmt seinen Lauf.
Woo verblüfft den Zuschauer immer wieder und wenn man erstmal einen vor Gewalt strotzenden Polizeigroßeinsatz mit "Somewhere over the Rainbow" untermalt gesehen hat, muß man der Weisheit "Woo is God" zustimmen.
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