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Serenity - Flucht in neue Welten (2005)

Eine Kritik von Flipper (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 01.12.2005, seitdem 271 Mal gelesen


Endlich! Endlich kommt mal wieder ein Science-Fiction Streifen in die Kinos der sich von dem üblichen Einheitsbrei abhebt. Ich habe eine Menge über den Film Serenity gelesen und kenne leider die Serie auf die der Film basiert nicht. Dies werde ich jedoch sehr schnell nachholen. Den Serenity ist Unterhaltung pur.

Die Crew des kleine Raumschiffes Serneity ist eine Zusammengewürfelter Haufen von Ex-Soldaten. Die Crew verdient sich Ihre Kohle mit legalen und illegalen Jobs im All. Immer auf der Hut vor der Allianz die die neuen Randwelten beherrscht. Als die Serenity jedoch einen Arzt und seine Schwester aufnehmen ist der Ärger quasi vorprogrammiert und eine Jagd durch das All beginnt.

Die Story von Serenity ist zwar nicht wirklich viel neues, hat jedoch die eine oder andere Überraschung zu bieten. Eventuell hat man hier noch mehr AHA-Momente wenn man die Serie kennt. Aber auch ohne diese Vorkenntnisse hat man keine großen Schwierigkeiten das Serenity-Univrsum zu verstehen. Das Universum das Joss Whedon hier erschaffen hat ist genial. Hier gibt es keine Laserschwerter, Phaser oder sonstigen technischen Schnickschnack. In diesen Universum wird noch mit richtigen
Schusswaffen gekämpft. Im Prinzip hat Whedon einfach einen Wilden Western im Weltall gedreht. Auch auf Außerirdische wurde komplett verzichtet. In diesem Universum gibt es nur die Allianz, die normale Bevölkerung und die Reavers. Die Reavers sind allerdings keine Außerirdischen sondern Kannibalen. Das alles hört sich zwar sehr schräg an, ergibt zusammen aber ein
fantastischen Universum.

Joss Whedons Kinodebüt hat natürlich bei weitem kein Budget wie es Filme wie Star Wars oder Star Trek haben und trotzdem
sehen die Effekte bis auf einige kleine Ausnahmen sehr gut aus. Besonders die leider viel zu kurz geratene Endschlacht
im All sieht hervorragend aus. Das Design der Raumschiffe ist wirklich gelungen. Sie grossen Allianzschiffe erinnern ein wenig an die Sternzerstörer aus Star Wars ber gerade die skurrilen Raumschiffe der Reaver sehen geil aus. Aber nicht nur die Raumschiffe machen einen guten Eindruck. Auch die verschiedenen Orte die die Serenity im All ansteuert. Mal gibt es eine gewaltige Stadt und mal ein staubiges Kaff wo jedem Moment Clint Eastwood um die Ecke kommen könnte.

Die Darsteller sind zumindest für mich völlig unbekannt wurde aber alle aus der Serie übernommen. Dies ist für Kenner der Serie bestimmt sehr angenehm. Die Leistung der Schauspieler ist durchaus gelungen. Besondern Nathan Fillion als Captain Mal ist klasse.

Serenity ist eine gelunge Mischung aus Science-Fiction und Western. Die Charaktere sind cool, der Humor ist 1A und nie deplaziert. Action, Spannung und eine nette Story. Was will man mehr???

8 von 10 Punkten


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