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Mortal Kombat (1995)
Eine Kritik von johnny-cage (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 02.01.2008, seitdem 423 Mal gelesen
Mortal Kombat gehört zu der nicht sehr glorreichen Sparte der Vidoespielverfilmungen, aus der man schon so einiges ertragen musste. Umso erfreulicher ist es, dass MK auch für Freunde der Spielreihe ganz akzeptabel geworden ist . Die Story um ein Tunier das um Die Herrschaft der Erde entscheidet ist selbstverständlich Nebensache. Die Haupsache, die Kämpfe, sind zahlreich, teilweise gut choreographiert und enthalten auch einige dem Spieler bekannte Moves. Leider fehlen die MK typischen Finishmoves, bei denen der Gegner mit ordentlich Blut in seine Einzelteile zerlegt wird, fast komplett.
Durch die schnelle Musik während der Kämpfe gewinnen auch diese etwas an Fahrt und machen so durchaus Spass.
Die Effekte sind für heutige Verhältnisse etwas überhohlt vor allem die Puppe von Goro sieht leider etwas unecht aus.
Robin Shou ist ein etwas blasser Held, allerdings bemerkt man schon nach dem ersten Kampf, dass er von allen Darstellern am Meisten Martial Arts Können besitzt. Um einiges besser spielt Linden Ashby als Johnny Cage der auch ab und zu einen coolen Spruch ablassen darf. Cary-Hiroyuki Tagawa spielt wie gewohnt seinen Bad Guy ohne auch nur einmal die Miene zu verziehen. Christopher Lambert als Lord Rayden war zwar eine gute Idee, allerdings sieht man ihm ab und zu an, dass er doch nicht so richtig Lust hatte.
Alles in allem sicherlich kein Meisterwerk, aber ein unterhaltsamer Film bei dem auch ein Fan der Spielreihe mal einen Blick riskieren darf.
7/10 Punkte
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