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Timecop (1994)

Eine Kritik von zeckpetzki (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 09.02.2005, seitdem 126 Mal gelesen


Ein Mann allein gegen seine Vergangenheit und einen üblen Politiker.

Im Jahr 2004 sind Zeitreisen in die Vergangenheit möglich. Dies wird von diversen verbrecherischen Elementen ausgenutzt, die mittels einer solchen Reise die Gegenwart zu ihren Gunsten manipulieren wollen. Da dies aber weitreichende Folgen haben kann, gibt es in den Reihen der Polizei die Abteilung der Timecops, Polizisten, die zeitreisende Verbrecher dingfest machen. Einer dieser Spezialisten ist Max Walker ( van Damme ), der sich nicht nur mit dem machtgierigen Senator McComb auseinandersetzen muß, sondern auch noch verhindern will, daß seine Frau im Jahr 1994 einem Attentat McCombs zum Opfer fällt, ist diese doch schwanger, und man hätte so gerne eine heile Familie...

Das Thema der Zeitreisen fesselt nicht nur seit ewigen Zeiten Autoren von Science-Fiction-Romanen, sonder findet sich immer wieder im amerikanischen Kino. Die Terminator-Serie ist hierfür ebenso Beweis wie die Reihe „Zurück in die Zukunft“. Timecop nun ist der B-Movie – Vertreter des beliebten Sujets. Zum Glück wird nicht allzusehr spekuliert, welche Auswirkungen die Zeitreisen haben, einige Gesetze werden kurz erläutert, aber dann ist das Thema an sich nur noch Vehikel für die Kampfkünste des sportlichen Belgiers. So funktioniert das halt, wenn man einen guten Handwerker auf den Regiestuhl setzt, Peter Hyams ist wahrlich kein Innovator, weiß aber, wie man kurzweilige Unterhaltung erzeugt.

Unlogische Szenen, die bei dem heiklen Thema Manipulation der Vergangenheit eigentlich in Hülle und Fülle zu erwarten wären, gibt es dann doch nicht in großer Zahl. Sehr nett ist aber anzusehen, wie man sich im Jahre 1994 das Jahr 2004 vorstellt, die Fahrzeuge, die Möglichkeit der Zeitreisen etc. Ist doch alles ein bißchen anders gekommen, nicht wahr? Ron Silver nun ist ein überzeugender Gegenpart als schmieriger Senator, und die Actionsequenzen des Films sind gut gemacht, mit der nötigen Härte, meist Mann gegen Mann – Auseinandersetzungen ohne großen Schußwaffengebrauch. Manchmal aber wird überzogen, etwa im Showdown, wenn sich Walkers Frau auf das Hausdach flüchtet, im strömenden Regen natürlich, stetig kreischend – da schüttelt es den Betrachter. Insgesamt aber einer der besseren Filme des schlagkräftigen Belgiers, der mittlerweile auch über mehrere Gesichtsausdrücke verfügt. 7/10


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