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Godzilla (1998)

Eine Kritik von Mr. Blonde (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 03.09.2005, seitdem 402 Mal gelesen


Seit 1954 entstanden Dutzende „Godzilla“ - Ableger, welche vornehmlich aus Fernost stammen und durch den meist hohen Trashfaktor Fans weltweit begeistern konnten. Nach 44 Jahren und mehr als 20 Fortsetzungen versuchte sich der deutsche „Spielberg“ Roland Emmerich an dem Stoff, verlegte das Setting von Japan nach New York und machte mit einem Budget von 120 Millionen Dollar aus dem Giganten einen mainstream-tauglichen Effekt-Film. Bevor jetzt alle Fans, welche den Film evtl. noch nicht zu Gesicht bekommen haben, entsetzt aufspringen, sei zu sagen, daß sie ihren Godzilla so noch nie gesehen haben, denn dank dem Einsatz hochmodernster Computertechnik erstrahlt der Koloß in einer noch nie dagewesenen Pracht und dies ganz ohne Mann im Gummianzug ;-).



„Die Story“:

Durch französische Atombombentests ist ein Reptil zu einem gigantischen Monster mutiert. Nachdem es sich jahrelang verstecken konnte, macht es sich nun nach New York auf und hinterläßt eine Spur aus Chaos und Verwüstung. Der Biologe Nico Tatopoulos (Matthew Broderick) wird für die Untersuchung der Riesenechse beauftragt. Zusammen mit dem französischen Agenten Roaché (Jean Reno) entdeckt er etwas noch viel erschreckenderes: Die Bestie hat über 200 Eier im Madison Square Garden gelegt und die stehen kurz vor dem Schlüpfen. Während das Militär mit allen Mitteln versucht Godzilla den Gar auszumachen, stellen sich Nico und Roaché der geschlüpften Teufelsbrut.




Fazit:

Sicher, die „Godzilla“-Filme waren noch nie ein Garant für tiefgreifende Geschichten, doch dies hat er auch diesmal nicht nötig, denn dies ist ein reiner Optikstreifen. Verpackt in gigantischen Spezialeffekten, welche sogar „Jurassic Park“ alt aussehen lassen, einem gelungenen Spannungsbogen und einer atemberaubenden Soundkulisse (Wenn Godzilla brüllt, stellen sich einem die Nackenhaare auf!) bekommt man hier 130 absolut sinnfreie Minuten voller Action geboten. Als störend kann man den fehlenden, fast schon naiven, Charme der Vorgänger empfinden, sowie die viel zu lockeren Darstellerleistungen - jeder der Hauptdarsteller muß andauernd einen „witzigen“ Spruch raushauen, unpassender geht es fast nicht mehr.

Abschließend bleibt ein völlig sinfreies und inhaltsloses Popcorn-Movie, daß durch seine gigantischen Effekte und der tollen Geräuschkulisse bestens unterhält. Also: Hirn ausschalten und Staunen!


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