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Auf kurze Distanz (1986)
Eine Kritik von myersxxx (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 29.08.2008, seitdem 382 Mal gelesen
Ich empfinde den Film immer wieder als höllischen Trip und dabei ist er verdammt gut. 1985 trat dieses Werk ans Licht, welches auf wahren Begebenheiten beruht.
Schauspielerisch erstklassig und ergreifend. Es darf hier keine Action erwartet werden, der Film setzt viel auf psychische Aspekte und baut sich immer derber zum Ende hin auf. Den Anfang des Films sollte man nicht als langweilig hinstellen, das gehört alles sinnvoll zum Storyaufbau.
Es wird nicht allzuviel geredet, einiges wird durch Mimik und Situation dargestellt. Besonders gut wurde das zwiespältige Dasein des Vaters dargestellt, der anfangs sein eigenes Blut im Sohn erkennt und diesen auch achtet, jedoch später rigoros und sehr gedankenlos handelt.
Das der Film schon ab 16 freigegeben wird, ist schon sehr gewagt. Der Film ist meiner Meinung nach nichts für Kinder bzw. Jugendliche.
Dieser Streifen bringt einen sonderbaren, lockeren aber auch schockierenden flair rüber, definitiv waren hier Filmemacher mit Verstand und Logik zu Werke. Von mir klare 10 von 10 Punkten, ein einzigartiger Film.
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