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Kill Zone SPL (2005)
Eine Kritik von muffel (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 26.03.2007, seitdem 350 Mal gelesen
Hallo..man glaubt es kaum. Es gibt ihn noch, den HK-Actionfilm. Hier ist einer. SPL zeigt das, was man von einem Actionfilm made in HK erwartet. Natürlich in die heutige Zeit angepasst und kein versuchtes Remake die 80er auferstehen zu lassen.
Hier treten drei Ikonen des HK-Action auf. Simon Yam, Donnie Yen und Sammo Hung. Letztere ist ja auch vielen Deutschen bekannt aus der US-krimi Serie Martial Law. Gerade Martial-Art Fans kommen auf ihre Kosten.
Die Story selbst ist eigentlich schon zigmal erzählt und daher irgendwie ein wenig abgegriffen, dennoch sind diese Rachestorys im Actiongenre nun mal eben "Pflicht" :-)!
Eine kleine Polizeieinheit die einen fiesen Gangsterboß hinter Gittern bringen will. Da dies nun nicht mit legalen Mitteln klappt fingiert man eben Beweise. Hinzu kommt ein neuer in die Einheit, der auch gleich noch der neue Chef werden soll, und schon gibt es die bekannten Probleme.
Die Story läßt daher das Ende schon erahnen, was denn auch die erste Stunde hergibt, doch die letzten ca 25 Minuten geben doch einige Überraschungen her. Vor allem das Ende dürfte vielen nicht gefallen, mir persönlich hat es aber sehr gut gepasst, denn sonst wäre der Film mir doch zu althergebracht.
Das Ende kann man wirklich schon nihilistisch nennen, da selbst der letzte Protagonist am Ende seiner Krankheit erliegt.
Fakt: Der Film ist absolut sehenswert, vor allem für Freunde des HK-Films. Auch sein Ausdruck, die Bildsprache hat mich persönlich doch überrascht. Keine hektischen unübersichtlichen Schnitte und die Farbkompositionen, auch durch die Locations (dies türkisfarbende Meer und das gegensätzliche dunkle, der Blick auf die nächtliche HK-Metropole) heben sich vom üblichem ab.
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