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Gremlins - Kleine Monster (1984)

Eine Kritik von John Williams (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 17.07.2005, seitdem 585 Mal gelesen


Also die Geschichte der Gremlins dürfte ja inzwischen jedem Filmfreund bekannt sein. Der kleine kuschelige Gizmo ist inzwischen zur Kultfigur schlechthin im Puppenfilm geworden. Ebenso die Gremlins selbst. Joe Dante (Das Tier, Small soldiers) hat sich damals auf das Richtige konzentriert und alle Gremlins als Puppen durch den Film laufen lassen. Denn dadurch haben sie ja ihren Stil bekommen, der einzigartig ist. Es gibt wohl keinen anderen Film, der so gut ist in Sachen Puppenspiel. Man glaubt ja wirklich schon, dass da echte Gremlins durch die Straßen laufen, da sie alle nicht computeranimiert sind, sondern allesamt Puppen sind und so realer wirken.
Story: Ein erfolgloser Erfinder, der Sachen erfindet, die nicht funktionieren, trödelt durch Chinatown und entdeckt in einem Laden ein Geschöpf, das er nie zuvor gesehen hat. Er will es kaufen, der Besitzer weigert sich aber. Sein Sohn gibt ihn ihm schließlich, weist ihn aber daraufhin, dass er drei Regeln beachten muss. 1. Kein Sonnenlicht, denn das bringt ihn um. 2. Er darf nicht mit Wasser in Berührung kommen, da sonst etwas furchtbares passiert. Und 3. Er darf unter keinen Umständen nach Mitternacht fressen. Letztere ist die wichtigste Regel! Zu hause angekommen schenkt er das Wesen seinem Sohn Billy. Dieser behandelt ihn gut und beachtet die drei Regeln. Als ein Freund von ihm ihn besucht kommt Gizmo (das Wesen) aus Versehen mit Wasser in Berührung und vermehrt sich, bis es insgesamt 5 von ihm gibt. Die anderen Gizmos aber sind alle sehr rüpelhaft und aggressiv. Merkwürdige Dinge passieren und Billy kann sich dies nur mit den Gizmos erklären. Als Billy eines nachts nicht bemerkt, dass sein Wecker kaputt ist und es schon nach Mitternacht ist, gibt er den Gizmos noch etwas zu fressen. Am nächsten Tag sind sie verschwunden und Kokons stehen in Billys Zimmer. Zunächst verwundert, geht Billy zu einem Professor, um ihn um Rat zu fragen. In der Zwischenzeit schlüpfen die Monster aus den Kokons und Billys Mutter, welche allein zu hause ist, muss um ihr Leben kämpfen.
So einfach doch die Story, so spannend und humorvoll das Ergebnis. Gremlins hat außerdem doch so die eine oder andere härtere Szene zu bieten (die Szene in der Küche, ist wohl die krasseste Szene im ganzen Film). Die Gremlins kommen hier nämlich auf die eine oder andere härtere Weise ums Leben (ein Gremlin steckt seinen Kopf in ein Mixergerät). Joe Dante hat es geschafft, den Kultfilm schlechthin im Puppenfilm zu machen. Ein echtes Muss für Fans des Puppenhorrors. Die Schauspieler machen ihre Sache auch sehr überzeugend und es gibt auch so manche Schmunzelszene im Film (die Gremlins singen einer alten Schreckschraube ein Weihnachtslied vor).
9/10 Punkte für diesen spannenden und lustigen Puppenfilm.


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