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Goldene Schwert des Königstigers, Das (1967)

Eine Kritik von Dr. Phibes (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 01.09.2004, seitdem 1199 Mal gelesen


„One-armed-Swordsman“ ist wohl einer der berühmtesten Filme der Shaw Brothers überhaupt. Und wer sich den Film angeschaut hat, wird auch sagen, vollkommen zurecht.


Qi Yu-Feng leitet eine Martial-Arts Schule und ist ein Meister des Schwertes. Eines Abends gerät er in eine Falle und wird von Dutzend Männern angegriffen. Da Qi durch ein Gift quasi kampfunfähig gemacht wurde, kommt im einer seiner Schüler zu viele und kann ihn retten., Dabei wird er jedoch tödlich verletzt. Qi verspricht ihm, sich um seinen Sohn Fang Gang zu kümmern.
Viele Jahre später ist Fang Gang erwachsen, leidet aber unter den reichen Schülern und Qis Tochter. Als Fang Gang die Schule verlassen will, lauern ihm die drei aber auf. Zunächst kann sich Fang Gang verteidigen, durch einen bösen Trick schlägt ihm aber Qis Tochter den rechten Arm ab. Erst eine Farmerin findet Qi und pflegt ihn gesund. Als Fang Gang realisiert, dass er seinn Arm verloren hat, bricht für ihn eine Welt zusammen. Er glaubt, nie mehr Martial-Arts ausführen zu können. Zur gleichen Zeit entwickelt der Feind von Qi Yu-Fend, der langarmige Teufel, eine Waffe, mit denen er das goldene Schwert von Qi einschließen kann und es so ein leichtes ist, ihn und seine Anhänger zu töten. Der Teufel plant schon den Weg zu Qi...


Nun ja, es muss sicherlich nicht gesagt werden, dass es Fang Gang doch noch irgendwann gelingt, wieder das Schwert zu ergreifen und natürlich seinem alten Meister zu helfen, obwohl
ihm so übel mitgespielt wurde.
Dies ändert aber nichts daran, dass dieser Filme aus den Hause Shaw-Brothers sehr gut ist.
Gut choreographierte Kämpfe, Wang Yu in der Hauptrolle. Hinzu kommt, dass die Kämpfe teilweise alles andere als harmlos sind in ihrer Optik.

Natürlich bleibt die Logik teilweise auf der Strecke. Wenn auch nach dem zehnten Mal den Schülern nicht klar ist, dass ihr Schwert eingeschlossen wird und sie danach getötet werden, dann sind sie halt auch selber schuld. Aber allein schon auf die Idee zu kommen, mal ein Schwert einzuschließen und somit seinen Gegner fast kampfunfähig zu machen, verdient schon Respekt. Gewohnt in alter Tradition ist der langarmige Teufel natürlich wieder ein alter Opa, dessen Gesicht man erst im Finale sieht. Der Showdown im Film ist aber nicht so spektakulär wie in anderen Filmen, dazu noch relativ kurz.

Sehr gut gefallen hat mir auch die Optik des Film, besonders die Zeit im Winter und die dazugehörigen Kämpfe incl. der Armverlust von Wang Yu. Auch die sonstigen Bauten überzeugen im Film und schaffen eine wunderbare Atmosphäre.


Fazit: Sehr gelungener Martial-Arts Film, über die oben genannten Schwächen blickt man gerne hinweg, denn sonst wird einem hier alles geboten, was den Martial-Arts-Fan erfreut. Eine klare Empfehlung von mir.


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