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Vier Brüder (2005)
Eine Kritik von Film-Meister (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 05.12.2005, seitdem 456 Mal gelesen
Sowas gabs ja länger nicht mehr, ein schöner Oldschool-Revenge-Streifen wie früher die guten alten Seagals, zwar mit fragwürdiger Moral (nicht alle Morde geschehen aus "Notwehr"), aber bei so einem Film stört das wenig. Story ist aus altbekannten Elementen gestrickt und dennoch kleine Änderungen gegenüber dem Allgemeinheitsstoff. FSK 16 ist absolut berechtigt, denn neben der gezeigten Brutalität durch die Prügeleien/Schießereien wird auch ziemlich "dreckig" geredet/geschimpft. Schauspielerisch können sich alle Charaktere soweit sehen lassen. Nur bei der Szene, wo der "gute" Cop den Korrupten stellen will, glänzt er vor Naivität, aber das lag wohl am Drehbuch als am Unvermögen des Actors. Wie die meisten Filme seit einem halben Jahr fällt auch diesmal das sogenannte Finale relativ ruhig aus. Wird vorher viel gemeckert, geprügelt und geschossen, besticht das Ende eher durch Taktik und geschicktes Faken. Coole Sprüche (von denen die meisten auch zünden), falsche (typische) Amimoral -was mich in diesem Fall mal nicht unbedingt stört-, harte Action und ziemlich kurzweilig. So eine ähnliche Mischung hätte History of Violence auch gut getan. Ein Film sollte nicht versuchen mehr vorzugeben, als er ist, und bei 4 Brüdern bekommt man genau das, was man erwartet, sogar bisschen mehr Story als man hierbei vielleicht erwarten könnte. Oldschoolmäßige 8/10. Kein Überflieger, aber sehr unterhaltsam.
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