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Jungfrau (40), männlich, sucht... (2005)
Eine Kritik von mustermann (Bewertung des Films: 1/10) eingetragen am 22.04.2009, seitdem 877 Mal gelesen
Aaaaalsooo, wann habe ich die DVD in die Videothek zurückgetragen? War es, als die betrunkene Frau dem Titelhelden beim Küssen in den Mund gekotzt hat? (Warum geht es beim US-Humor eigentlich immer um das Absondern von Körperflüssigkeiten?). Oder war es, als sich der Titelheld im Schönheitsstudio die Brustbehaarung mit Heißwachs ausreißen ließ und vor Schmerzen ständig irgendwelche Obszönitäten wie "Fick mich in das Arschloch" durch den Schönheitssalon gebrüllt hat, was der japanischen Kosmetikerin unwahrscheinlich peinlich war - was haben wir gelacht! Oder war es, als ich auf die Kommentarspur der DVD geschaltet habe, wo sich Drehbuchschreiber, Regisseur und Schauspieler ständig Witze erzählt haben, die nichts mit dem Film zu tun hatten?
Wenigstens habe ich den Film nicht im Kino gesehen. Eingesperrt in einem Saal mit einigen hundert Menschen, die sowas komisch finden - gruselig!
Dieser Film fühlt sich an wie ein zwei Stunden langer schlecht erzählter Witz, bei dem sich der Witzeerzähler ständig selbst halb totlacht.
Ich habe einige Zeit gegrübelt, wer sowas komisch finden könnte. Und ich bin bis heute zu keinem Ergebnis gekommen.
Der einzige Grund, sich diesen Film anzuschauen: Kimberly Page fällt beim Speed-Dating eine Titte raus. Ob man wegen dieser paar Sekunden einen 120 Minuten Film ansehen muß, das soll jeder selbst entscheiden.
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