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Dragon - Die Bruce Lee Story (1993)
Eine Kritik von Derrick (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 23.01.2005, seitdem 323 Mal gelesen
Dragon ist ein ziemlich gut unterhaltender Kampffilm.
Die Kämpfe sind gut choreographiert und teils recht hart ausgefallen.
Was aber ein wenig stört ist die Geschichte.
Wenn man Lee-Dokus wie "Der Fluch des Drachen" zum Beispiel mal als Vergleich heranzieht sieht man, dass hier bei Dragon ordentlich geschlampt wurde.
Man erfährt viel über Lees Familienleben und über seine Frau Linda Lee Cadwell -eher gesagt gerade über eben diese Lina mehr, als man eigentlich wissen will.
Zwar einerseits verständlich, hat sie doch immerhin das Buch verfasst, nachdem dieser Film gemacht wurde andererseits sollte Bruce Lee die alleinige Hauptfigur des Film sein.
Man erfährt wenig bis gar nichts über Bruce`s Filmprojekte. Darüber, dass "Game of Death" für "Mann mit der Todeskralle" unterbrochen wurde, Lee nach dieser Produktion aber starb und G.o.D. erst 1978 zu Ende gedreht wurde wo er bis auf die Kampfszenen, die schon fertig gedreht waren für den Rest des Films gedoubelt wurde.
Man erfährt nichts über die Schauspielerin/Nutte, die Bruce Lee als letzte Person lebend gesehen hatte. Man erfährt nichts über Lee`s Drogenmissbrauch. Seine Anspannung bei den Dreharbeiten, die seinen Drogen Konsum hervorgerufen hat.
Es gibt noch viele weitere Punkte, die unzulänglich oder gar nicht gezeigt werden.
Trotz alledem muß man sagen, dass Jason Scott Lee in der Rolle des Martial Arts-Helden recht gut überzeugt und gut draufhauen kann. Auch die DVD ist sehr gut gelungen und bietet eine Menge an Extras, die jeden Lee Fan erfreuen dürften. Dass die DVD nicht anamorph abgetastet und zudem wegen England geschnitten ist , ist natürlich ein Nachteil.
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