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Chain Reaction (2006)

Eine Kritik von Sardu (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 28.09.2007, seitdem 297 Mal gelesen


Ein Arzt stößt auf einer verlassenen Landstraße mit einem Gefängnis Transporter zusammen. Er wird von einigen abgebrühten Kriminellen als Geisel genommen, da der Bruder des Anführers eine schwere Verletzung am Arm davongetragen hat. Die Gruppe flüchtet sich in ein einsam im Wald herumstehendes Haus, das von seltsamen, Amish ähnlichen Hardcore-Christen bewohnt wird, die die Eindringlinge mehrmals eindringlich nötigen zu gehen. Als dies nicht passiert, verwandeln sich die Einwohner in Dämonen, die alle Eindringlinge grausam erledigen, um sie dann verspeisen zu können. Alle außer den Arzt, der mit der Hilfe einer der Einwohnerinnen fliehen kann. Als die Polizei ihm einen mord anhängt, steckt man den Doc in einen Gefängnistransport, der genau an der selben Stelle mit einem Auto zusammenstößt, und eine kleine Gruppe von Gangstern wieder in das Haus führt...

Ich hätte nicht gedacht, dass der werte Herr Ittenbach es gereiht bekommt eine wirklich interessante Geschichte zu erzählen, die auch wirklich mal was neues ist. Aber er hat es doch geschafft. Die Geschichte ist spannend erzählt und weiß zu fesseln. Die ganze Chose erinnert ein wenig an Tanz der Teufel und auch ein wenig an From Dusk till Dawn. Allerdings ist dieses Werk nicht annähernd so blutig wie diese Streifen.

Und genau da liegt das Problem. Ittenbach konzentriert sich zu stark auf die Story, dass die Splatterszenen ein wenig in den Hintergrund treten. Und genau hier liegt der Fehler. Ittenbach bleibt für mich einfach der sympathische Bayer, in den ich mich seit Black Past und Burning Moon "verliebt" habe. Etwas mehr Splatter hätte man doch erwarten können, was jetzt nicht heißen soll, dass splattertechnisch nichts passiert.

Beim ersten Mal ist die Story spannend, jedoch beim zweiten Mal macht der Film einen anderen Eindruck, nämlich einen der langatmiger ist... Und beim zweiten Mal werden auch die Längen und die Schwächen im Dialog bewusst.

Fazit: Leicht unausgegorene Mischung aus seriösem Horrorfilm und Amateursplatter. Der Spagat weiß zu entzücken, offenbart aber leider einige Schwächen.

7/10

DVD: Es gibt ein schönes uncut Steelbook von NSM Records. Die JK sowie die FSK Version, dies in Deutschland gibt sind cut, und somit nicht einmal den DVD Rohling, auf dem der Film gepresst wurde wert....


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