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Terror at Tenkiller (1986)

Eine Kritik von Cuno (Bewertung des Films: 2/10)
eingetragen am 15.09.2004, seitdem 505 Mal gelesen


Lesley (Stacey Logan) hat gerade eine Beziehungskrise mit ihrer Sandkastenliebe Josh (Kevin Meyer). Um in Ruhe über die Zukunft nachdenken zu können, fährt Sie mit ihrer Freundin Jenna (Michelle Merchant) zum idyllischen Lake Tenkiller (benannt nach einem kleinen Indianermädchen, welches der Sage nach die Mörder ihrer Schwester an dem See getötet haben soll). Dort freunden sich die beiden Frauen mit dem hilfsbereiten Tor (Mike Wiles) an. Doch die Idylle ist trügerisch: ein unheimlicher Killer treibt an dem See sein Unwesen. Einige unheimliche Telefonanrufe zeigen den beiden Frauen, dass auch sie im Fadenkreuz des Mörders sind...

Hier handelt es sich um einen der eher unbekannten Filme, die wegen Verstoss gegen § 131 beschlagnahmt wurden. Dass der Film nie auf grosses Publikumsinteresse gestossen ist, ist gut verständlich: hier herrscht pure Langeweile vor ! Es wird viel zu viel gesprochen (vornehmlich über die Beziehung von Josh und Lesley und was für ein Schwein Josh doch ist) und viel zu wenig agiert.

Der Regisseur macht sich auch nicht die Mühe zu verbergen, wer der Mörder ist. Schon nach 15 Minuten wird der Mörder auf dem Silbertablett präsentiert; wenn man dieses schon so macht, so hätte man wenigstens dem Killer etwas mehr Charisma verleihen und nicht einen Otto-Normaltypen als Mörder wählen sollen. Der Film krankt auch daran, dass viel zu wenig Splatterszenen vorhanden sind, und die vorhandenen auch noch vollkommen harmlos sind. Der Film ist bei weitem harmloser als viele Filme, die heutzutage ein FSK 16-Siegel tragen (wie z.B. "Das Relikt" oder vorallem "Wrong Turn") ! Die Beschlagnahmung ist ein Witz (ähnlich wie bei "Nightlife"), aber auch das einzige Argument, was den Film für Sammler attraktiv machen könnte.

Die Bewertung von 2/10 rührt in erster Linie daher, dass ein paar nette, wenn auch unbekannte 80er Songs den Soundtrack bilden. Die Schauspieler sind sogar einigermassen akzeptabel und der Film ist bei weitem nicht so trashig wie viele andere "Perlen" aus den 80er Jahren. Nicht schlecht ist auch die Idee, die Handlung von der Stimme der Hauptdarstellerin aus dem Off erklären zu lassen. Auch einige Kameraeinstellungen haben mir gefallen, etwa wenn die Ankunft eines Ruderbootes am Steg durch ein Spinnennetz hindurch gefilmt wird. Insgesamt kann aber trotzdem unter keinen Umständen eine bessere Bewertung erfolgen !


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