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Two Thousand Maniacs (1964)
Eine Kritik von Schwarz (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 01.05.2004, seitdem 1273 Mal gelesen
Die kleine Stadt Pleasant Valley gibt eine große Feier, Ehrengäste sind ein paar Touristen, die sich in das kleine Südstaatenkaff verfahren haben. Sind sie zuerst nur überrascht von solch viel Ehren, werden sie während der mehrtägigen Feier immer skeptischer, da sie offensichtlich gefangen gehalten werden, denn als Hauptakteure müssen sie für die Bluttaten ihrer Vorfahren im Bürgerkrieg herhalten. Die Racheakte sind wie auf einem bösartigen Jahrmarkt mit Spiel, Spaß und Spannung ersinnt, außerdem wird hier (lange vor "Texas Chainsaw Massacre") das menschliche Barbecue eingeführt. Splatterveteran Herschell Gordon Lewis präsentiert uns mit "Two Thousand Maniacs" ein herrlich verrücktes Backwoodfilmchen. Die 2000 Maniacs sind natürlich höchstens 200, macht aber nichts, denn allesamt wirken tatsächlich wie fanatisch hinterwäldlerische Rednecks, sogar die kleinen Kinder, die zum Spaß Katzen mit Henkersknoten töten. Trotzdem die kreativen Killerspielchen der Bewohner humorvoll sind, bleibt manchmal ein mulmiges Gefühl beim Betrachten der blutgierigen Meute. Ansonsten nicht ganz so blutig wie andere H.G. Lewis-Splatter, aber trotzdem sehr unterhaltsam und ein B-Movie-Klassier.
Fazit: Backwoodurgestein als Horrorkomödie mit viel trashigem Charme und Südstaatenmusik. 8/10 Punkten
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