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Arsen und Spitzenhäubchen (1944)
Eine Kritik von ZordanBodiak (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 03.03.2004, seitdem 1434 Mal gelesen
Cary Grant war seit den späten Dreißigern ein Garant für Hollywood-Erfolge – und konnte immerzu den weiblichen Kinogängerinnen den Kopf verdrehen. Kein Wunder, dass er mit seinen zahllosen Screwball-Komödien die größten Erfolge landen könnte. Der definitive Klassiker? Schwer zu sagen, die Kabbeleien mit Katharine Hepburn in „Bringing up Baby“ sind wahrlich genial – doch seine beiden alten Tanten in „Arsen und Spitzenhäupchen“ sind die absolute Krönung. Ein Film, der ein weiteres Mal Grant als leicht tollpatschigen Helden einer haarsträubenden Situation zeigt. Eigentlich wollte er seinen Tante nur seine Verlobte vorstellen, doch zu allem Übel muss er feststellen, dass diese alternde Männer mit Arsen vergiften. Und auch seine beiden Brüder sind äußerst seltsam: Der eine glaubt er sei Theodore Roosevelt, der andere ist ein verrückter Gangster auf der Flucht. In einem unglaublichen Tempo werden die makaberen schwarzhumorigen Gags aneinandergereiht, immer wieder stolpert Grant in ein neues Problemchen und doch kann zu guter Letzt die Normalität wiederhergestellt werden. Und so muss man letztlich feststellen, dass sich die neuen „Komödien-Regisseure“ von den Capra’schen Qualitäten noch eine riesengroße Scheibe abschneiden können...
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