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M.A.R.K. 13 - Hardware (1990)

Eine Kritik von floair (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 04.09.2005, seitdem 389 Mal gelesen


Ein etwas seltsamer und vor allem anderer Horrorfilm. Entweder man mag ihn, oder man hasst ihn.

Inhalt:
Ein Schrottsammler findet in der Wüste Teile einer Kampfdrone. Diese nimmt er mit in die nächste Stadt und verkauft sie an Mo. Dieser verschenkt sie an seine Freundin, die mit solchen Teilen bastelt. Was keiner weiss ist, dass diese Teile zu M.A.R.K 13 gehören. Ein Projekt um eine Kampfdrone, die sich selber wieder regenerieren kann. Das tut sie natürlich bald und sieht alle Menschen als Feinde an.

Die Story gibt nicht viel her, mal wieder Roboter gegen Mensch, dass haben wir in Terminator schon besser gesehen, aber Stanley hat wirklich was daraus gemacht. Dieser Film hatte ein sehr geringes Budget, was man ihm keinesfalls ansieht. Die Robotertricks sind gar nicht mal schlecht in Szene gesetzt. Nur packt Stanley in manche Szene zu viel Bilder rein. Wenn man da nicht mal kurz wegschaut, wird einem fast schwindelig. Aber ansonsten hat er das Beste herausgeholt.

Die Atmosphäre hätte ihm besser nicht gelingen können. Es ist düster, traurig, dreckig und es kommt richtige Endzeitstimmung. Dazu werden die meisten BIlder in einem rot oder blauton serviert, was das ganze noch verstärkt. Dazu noch die geniale Musik, die einfach prima zu dem Film passt ( vor allem: This is what you want and this is what you get ). Schade, dass es den Sountrack nirgendwo zu kaufen gibt.

Leider weisst der Film aber ein paar kleine Durststrecken auf, bevor es richtig los geht. Also man muss sich am Anfang etwas gedulden, bevor der M.A.R.K. 13 in Aktion tritt, aber dann ist richtig was geboten. Es sind eigentlich nur zwei richtig blutige Goreszenen enthalten, der Rest ist Spannung und Action. Also wer hier einen Gorefilm erster Klasse erwartet, liegt falsch.

Die Schauspieler schaffen es aber mit ihrem humorvollen und interessanten Charakteren über die Durststrecken hinweg zu spielen. Richtig bekannt ist hier eigentlich nur Dylan McDermott ( Mo ). Aber trotzdem nimmt man allen ihre Rolle gut ab.

Fazit:
Sehr düster gestylter Endzeithorror, mit einigen Durststrecken,aber super Soundtrack und guten Effekten. Kann man sich gerne mal ansehen.


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