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Dr. Chopper (2005)

Eine Kritik von Maichklang (Bewertung des Films: 3/10)
eingetragen am 15.12.2005, seitdem 545 Mal gelesen


Um ein wenig Gehirnkaries anzusetzen,schaut man sich einen Film wie „Dr.Chopper“an,der nicht einmal auf der Trashebene nennenswerte Punkte sammeln kann.

Max Fielding ist ein angesehener Chirurg,doch er macht unfeine Experimente mit wahllos ausgesuchten Opfern.Er wird von der Polizei gesucht und taucht erst 20 Jahre später wieder auf – im Waldgebiet des Lake Tatonka,wo soeben eine Gruppe Jugendlicher in einer Waldhütte übernachten will.

Während des Intros wird immerhin eine Hand abgehackt und man könnte Funsplatter vermuten,doch leider präsentiert die Geschichte des Dr.Chopper nichts anderes als die übliche Jagd nach austauschbaren Teenieopfern im Wald – die Idee ist schon mal so neu,als würde man erst seit heute eine Pizza mit Käse belegen.
Gut,selbst daraus ließe sich noch ein ansehnlicher Streifen schustern,doch es kommt grundlegend keine Spannung auf,die Darsteller agieren weniger überzeugend als jeder Versicherungsvertreter und die Dialoge sind so platt wie eine Stubenfliege nach einer Ohrfeige.
Um den ohnehin niedrigen Bodycount zu erhöhen,baute man noch eine Sequenz ein,in der junge Frauen im Wald nach Schädeln suchen sollen,um so einer Studentenbewegung beitreten zu können – natürlich muß das Oberteil ausgezogen werden,weil der Regisseur denkt,dass der männliche Zuschauer nach dieser Szene einen neuen Schlüpper braucht.

Selbst in den emotional bewegenden Szenen(der Ranger trauert um seine tote Frau)kann man nur müde mit dem Kopf schütteln,denn aufgrund der schauspielerischen Leistung berührt mich das Schicksal seiner Ollen herzlich wenig,auch wenn er sich mit Elefantenfriedhöfen auskennt und nach eigenen Angaben mal Heiler war.
Dr.Chopper,der aussieht als hätte man Freddy Krüger mit feuchtem Gips eingerieben und ihm anschließend eine Motorradmaske verpasst,(er ist übrigens schon 87 und fährt behände Motorrad),sorgt noch für ein paar Splatttereinlagen,die wenig Geschrei hervorrufen.(Vor allem dann nicht,wenn einem Typen ein Ohr abgeschnitten wird und als dieser sich windet,sieht man dass es noch dran ist…)

Einen Punkt gibt es für eine kleine Überraschung(denn Dr.Chopper kennt einen aus der Teeniegruppe),einen weiteren für herumliegende Körperteile und den letzten Punkt dafür,dass es noch schlechtere Filme gibt und ich bei diesem nicht eingeschlafen bin.
3 von 10 Punkten


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