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American History X (1998)

Eine Kritik von Blondie (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 07.06.2008, seitdem 711 Mal gelesen


American History X - wohl, dass mit Abstand aufwühlenste Drama aller Zeiten. Die Film beinhaltet vieles. Wer genau hinsieht, wird ein Referat über Rassismus und Nazionalsozialismus sehen. Die Geschichte wird intelligent erzählt, die Vergangenheit in schwarz-weiß, die Gegenwart in Farbe. Im Mittelpunkt des Films steht Edward Norton, als stärkster Charakter. Der Anfang gliedert sich perfekt ins Gesamtbild mit ein. Mit der abschreckenden Brutalität wird ein klares Bild der Rassismus gemacht. Provokant in Zeitlupe gelegt - die blutigen Erschießungen der Beiden schwarzen. Später wird dann auch noch gezeigt, was Protagonist Derek, Anhänger Rechtradikalisten, mit dem letzten Überlebendem macht: Der Afroamerka wird vom ihm gewaltsam zum Bürgersteig geprügelt, legt seinen Kopf auf den Bordstein - und tritt zu. Die Polizei kommt und Derek wird verhaftet. Derek grinst. Er hat gewonnen und die schwarzen haben verloren. 

Die Gegenwart zeigt Derek und seinen Bruder drei Jahre später. Derek wurde aus dem Gefängnis entlassen und hat Gewalt und Hass abgeschworen. Was er nicht weiß, dass er durch seine Tat zum Held Rechtradikalen geworden ist. Sein Bruder Danny hat sich inzwischen Derek zum Vorbild genommen und schlug den gleichen Weg wie damals Derek ein. Die Famillie macht Derek dafür verantwortlich, was mit Danny in diesen drei Jahren geschehen ist. Für ihn beginnt der Kampf um seinen Bruder...

Die Schlüsselszenen sind die, in denen gezeigt wird, wie es zu diesem Rassenhass kam. Warum hasst Derek Schwarze und wie konnte er sich von Gewalt und Hass abwenden. All das wird in American History X dokumentiert, ohne dabei in Klischees zu verfallen oder zu trocken zu wirken

Edward Norton spielt so gut wie nie zuvor. Er meistert perfekt die Aufgabe, die Entwicklung von Derek galubwürdig zu schildern. Dem Zuschauer fällt es schwer, zu unterscheiden, was falsch und was richtig ist an seinem handeln ist. Aber auch Edward Furlong (Terminator 2) spielt großartig, auch wenn er gegen Edward Norton keine Chance hat.

American History X ist ein Meisterwerk über Rechtsradikalismus. Auf Klischees und Unglaubwürdigkeiten wird verzichtet. Der Film ist drastisch, glaubwürdig und kontrovers, da beide Seiten beleuchtet werden.

Der Film ist perfekt. Besser kann man diese Thematik nicht umsetzen. Sollte man gesehen haben.


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