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BloodRayne (2005)

Eine Kritik von dreamlandnoize (Bewertung des Films: 3/10)
eingetragen am 13.10.2006, seitdem 338 Mal gelesen


Rumänien, 18. Jahrhundert. Überall scheint es nur Vampire und Vampirjäger zu geben. Rayne (Kristanna Loken) ein Dampir (yeah, give it to me!), eben halb Mensch und halb Vampir, will Rache an Über-Vamp Kagan (Ben Kingsley) nehmen, der ihre Mutter vor vielen vielen Jahren vergewaltigte.
Unterstützt dabei wird sie von einem Vampir-Jäger-Trio (Michael Madsen, Michelle Rodriguez, Mathew Davis), das aber anfangs ihr gegenüber misstrauisch ist, da sie voll auf Blut steht (Wie könnte man seine Absichten besser beweisen, als die Beine breit zu machen ?!?) . Auf dem Weg dahin muss sie drei Artefakte sammeln (Tomb Raider Rulez), dass sie die nötige Stärke beisammen hat, für Großmeister B zu schlagen...

Man, ist das öde gewesen. "BloodRayne" sieht sich wie eine überlange, schlechte "Xena"-Folge für Erwachsene an.

Gesplattert wird an manchen Stellen ganz ordentlich. Die Anwesenheit eines Olaf Ittenbach macht sich ganz deutlich bemerkbar. Aber das war es dann schon auch.

Die Story plätschert vor sich hin, die Darsteller (und man muss sich das mal überlegen, bei solch einem Cast: Ben Kingsley, Michelle Rodriguez, Michael Madsen, Kristanna Loken, Geraldine Chaplin, Meat Loaf, Udo Kier, Michael Paré, Billy Zane) gehen ALLE dank Drehbuch gnadenlos unter und spielen so was von erbärmlich, als würde ihnen beim Text aufsagen die Knarre an den Kopf gehalten werden.
Ich kann da überhaupt keinen rausnehmen, jeder spielt gegen Null, aber gerade bei Ben Kingsley bin ich am meisten enttäuscht. Als hätte er einen Tag vor Drehbeginn einen Schlaganfall erlitten und würde mit dem Satz "Ich muss in Bloodrayne spielen!" im weißen Kittel ohne Socken aus dem Krankenhaus flüchten.

Die Settings wie auch der Score haben höchstenfalls die Note "unteres Mittelmaß" verdient. Manchmal kommt man sich vor, als würde alles auf der Theater-Bühne stattfinden.

Positiv bei dem ganzen Dünnschiss sind die Fights, die nur im Mittelteil und am Schluss auftauchen wollen. Nicht, dass sie astrein, ordentlich choreographiert oder super abgefilmt wurden. Aber blutig sind sie allemal, was wenigstens für kurze Zeit die Impotenz des Zuschauers hinauszögert.
Nur langt das nicht, wenn der Finger die ganze Zeit juckt, die Vorspultaste zu drücken.

3/10


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