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Jarhead - Willkommen im Dreck (2005)
Eine Kritik von Alex+ (Bewertung des Films: 3/10) eingetragen am 09.06.2006, seitdem 525 Mal gelesen
AMERICAN BEAUTY, anschließend ROAD TO PERDITION, - was war ich gespannt auf JARHEAD. Der Regisseur Sam Mendes war nach seinen zwei Erstlingen eine "sichere Bank" für mich.
Ein Anti-Kriegsfilm der erstmals einen zeitgeschichtlich jüngeren Kriegsschauplatz thematisiert, den U.S. Einsatz im Irak von 1991. Augenmerk wurde dabei auf eine Scharfschützen-Spezialeinheit gelegt.
Und was bekam ich zu sehen?
Ein über weite Strecken langweiliger Film, der wirklich kein Klischee des Anti-Kriegsfilms der letzten 20 Jahre ausließ. Wie schon zig mal gesehen seit Stanley Kubricks FULL METAL JACKET beginnt der Film im Ausbildungslager mit einem vulgär schreienden (ich kann´s schon nicht mehr sehen) Drill-Sergeant. Anschließend bekommen wir (wie schon 100mal vorher gesehen) Einblick in den harten Ausbildungsalltag und dann gehts endlich aufs Schlachtfeld.
Hier kommt jetzt endlich die Wende zu herkömmlichen Anti-Kriegsfilmen, da es zu keiner Kampfhandlung kommt. Und was macht dann der gemeine Soldat? - er langweilt sich und vertreibt sich die Zeit mit allen möglichen Hirnlosigkeiten. (im Gegensatz zum Zuschauer, der sich zwar auch langweilt, aber nicht - zumindest im Kino - rumblödeln kann).
Sicherlich wird jetzt der ein oder andere argumentieren: so war und ist es halt gewesen. Dann frage ich mich aber, wenn es nichts Neues zu erzählen gibt, weshalb überhaupt erzählen?
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