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Devon's Ghost: Legend of the Bloody Boy (2005)
Eine Kritik von UKF2 (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 01.06.2009, seitdem 214 Mal gelesen
Devon's Ghost überrascht kaum. Die Story über einen Jungen, der angeblich tot sei und sein Geist Leute umbringt, ist hier nicht so gut umgesetzt worden. Man merkt schon am Anfang dass es sich um einen gewöhnlichen Slasher handelt, indem das einzige was zählt, die Morde sind. Diese sind so zu sagen das beste vom Ganzen.
Die Inszenierung ist totaler Schrott. Das Bild wirkt wie aus einen Amateurstreifen und die Darsteller wirken auch sehr amateurhaft.
Leider kommt die Spannung nur teilweise.
Das schlimmste aber sind die unzähligen Klishees, die Devon's Ghost beinhaltet. Zu einem springt nicht nur der Wagen an, nein es kommt noch schlimmer. Der "Killer" schlägt nicht mal die Scheiben des Wagens kaputt. Nein er warten bis das Mädel ihm mit den Wagen anfährt. Es gibt viel hin und her gerenne im Film, was irgendwie auch nicht fehl am Platz ist, wären da nicht die ständigen Streitigkeiten zwischen den Freunden. Was solls. Die Zeit zwischen den Morden musste ja mit etwas ausgefüllt werden. Wenn man diese Sachen auslässt, unterhaltet der Film etwas.
Noch dazu kommen die "Power Rangers" Einlagen. Ein junger Mann prügelt drei oder vier Polizisten k.o., und hat dann anschließend Probleme mit einem einzigen Devon. Nicht nur dass Devon ihm den Bauch aufschlitzt, nein er hat dann noch den Mut Devon karatemäßig zu bekämpfen. Da haben sich ja die Drehbuchautoren was richtig gutes einfallen lassen.
Fazit: Wer von Devon's Ghost einen richtig guten Slasher erwartet wird sicherlich entäuscht sein. Nur der Splattergehalt ist etwas hoch. Muss man nicht gesehen haben.
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