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Ansicht eines Reviews
Walk the Line (2005)
Eine Kritik von David Mills (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 20.02.2006, seitdem 316 Mal gelesen
Anfangs war ich mir nicht sicher, ob Joaquin Phoenix die richtige Wahl für diesen Film und somit die Verkörperung von Johnny Cash gewesen war. Ich dachte es wäre nicht sehr authentisch, da Johnny Cash keine Hasenscharte hatte. Diese Ansicht verlor ich jedoch schon nach einigen Minuten im Kino.
Phoenix hat ja schon einige Filme auf seinem Konto, aber meiner Meinung nach ist "Walk the Line" sein absoluter Durchbruch. Ein Film der unheimlich bewegt, der einen hoch und runter zieht. Die Geschichte von Johnny Cash auf hoher künstlerischer Ebene. James Mangold hat wieder einmal bewiesen, welches Talent er besitzt, die Geschichte eines einzelnen Mannes auf eine Weise darzustellen, die einen nicht mehr wegsehen lässt. Das hat er nämlich schon einmal getan und zwar mit Sylvester Stallone in Cop Land.
In "Walk the Line" baut sich eine unheimliche Atmosphäre auf, die ich schon länger nicht mehr im Kino erlebt habe. Er reißt die Zuschauer mit und lädt sie ein, in ein Amerika der 50er, 60er Jahre, auf ein Treffen mit Elvis, Jerry Lewis und Co. .
Nicht zu letzt der überragend gute Soundtrack bzw. die Musik im Film lässt keinen Zeifel aufkommen, den Film in irgendeiner Art und Weise als Johnny Cash - unwürdig zu betrachten. Ich war eigentlich kein besonderer Fan von Cash´s Musik, aber mittlerweile habe ich mir sämtliche Stücke von ihm, sowie den Soundtrack des Filmes besorgt.
Ein toller Film, mit einem tollen Joaquin Phoenix 9/10.
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