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Fog - Nebel des Grauens, The (2005)

Eine Kritik von Springbock Schleierkröte (Bewertung des Films: 6/10)
eingetragen am 02.08.2006, seitdem 357 Mal gelesen


Da das Original des Filmes zu einem meiner Lieblingsfilme zählt musste ich jetzt aus Neugierde auch das Remake ansehen. Und ich muss sagen - das hätte ich besser mal gelassen.

Es gibt zwar den einen oder anderen guten Einfall, aber ansonsten ist der Film wirklich nicht der Burner. Da wäre zum einen der CGI - Nebel, der einfach viel zu künstlich aussieht. Die Nebel aus dem Original die noch von Hand erzeugt wurden sahen viel bedrohlicher aus als diese grüne Suppe.

Dann wären da die vielen Änderungen die das Ganze eigentlich zu einem neuen Film machen mit der Grundlage des Originals von 1979. Fast alles wurde abgeändert. Was soll das, dass Elizabeth nicht auf Durchreise ist, sondern auf Heimkehr? Was soll das, dass der eine Typ auf der Seagrass überlebt? Was soll das, dass diese doofen Teenie - Darsteller die große Jamie - Lee Curtis ersetzen sollen?

Fragen über Fragen, die den Film wirklich nicht gut dastehen lassen.

Das Schlimmste aber ist, dass John Carpenter selbst den Einfall zu diesem Mist hatte. Traurig ist vor allem, dass dieser Film der letzte von Produzentin Debra Hill war, die voriges Jahr an Krebs starb. Hill die mit Carpenter das Original, sowie Halloween und noch einige andere Filme in Szene setzte, hat diesen Film als ihren letzten nicht verdient. Da hätte was besseres hermüssen.

Nichtsdestotrotz zurück zum Film:

Die Darsteller lassen denen aus dem Original wirklich so einiges nach. Selma Blair die ihre Rolle noch so einigermaßen gut spielt kann stimmlich nicht ansatzweise an Adrienne Barbeau tippen. Barbeau hatte einen erotischen Klang in ihrer Stimme, die neue Stevie Wayne könnte ja glatt aus einem Porno entflohen sein. Maggie Grace kommt auch bei weitem nicht an die Scream - Queen ran. Und Tom Welling kan mit seinem durchtrainierten Körper auch seine schlechte schauspielerische Leistung nicht retten.

Der allerdümmste Einfall ist aber der, dass die Geister sprechen können. Schon allein, dass das Finale nicht mehr in der Kirche stattfindet und das goldene Kreuz überhaupt keine Erwähnung findet ist eine Schweinerei, aber dass die Geister sprechen können ist ja schon die Härte.

Fazit: Der Film ist nicht der Renner, wer das Original nicht kennt, der könnte Gefallen daran finden, wer das Original jedoch in Guter Erinnerung behalten möchte sollte hiervon die Finger lassen.
Da es jedoch einige gute Spezialeffekte gibt und in dem Zeitraum von der 60. bis zur 80. Minute wirklich etwas Spannung aufkommt gibts insgesamt doch noch 6 Punkte von mir. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mir die Extras auf der DVD noch angeschaut habe und somit die Gründe für die Änderungen nachvollziehen kann, wobei das nicht heißt, dass ich sie unbedingt gut finde, aber der Film wurde eben an die heutige Zeit angepasst.


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