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Vernetzt - Johnny Mnemonic (1995)
Eine Kritik von Onkel (Bewertung des Films: 5/10) eingetragen am 13.05.2005, seitdem 675 Mal gelesen
"Johnny Mnemonic", so der Titel eines etwas ungewöhnlichen SF-Actionthrillers um sensible Daten, die im Kopf eines anzugtragenden Kurieres aus Fleisch und Blut gespeichert sind. Überflüssig zu erwähnen, daß allerlei finstere Schurken für diese Bits&Bytes töten würden - und es auch tun!
Wahrscheinlich kann man Robert Longos "Johnny Mnemonic" nur hassen oder lieben, denn massenkompatibel ist der recht düster inszenierte und mit einigen schrägen Ideen gespickte Streifen sicherlich kaum - trotz einem Keanu Reeves in der Haupt- und zahlreicher weiterer bekannter Namen in mehr oder minder kleinen Nebenrollen (u.a. Dolph Lundgren und Udo Kier). Auch die wenig innovative Regieleistung Longos weiss mit zumeist öden Schauplätzen nicht wirklich zu überzeugen, was sich auch nahtlos in den Actionszenen fortsetzt: Diese sind zwar durchaus hart, wirken aber desöfteren seltsam künstlich und abgedroschen.
Einmal ansehen kann man sich "Johnny Mnemonic" sicherlich, aber ein zweites Mal ist er zumindest mir nicht zuletzt aufgrund der recht schwachen Effekte und einigen Längen nicht wert. Zurecht darf man sich fragen, wo hier die ganzen Millionen des Budgets geblieben sind. Im faden Finale sicherlich nicht...
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