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Für ein paar Dollar mehr (1965)
Eine Kritik von Clone82 (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 13.12.2003, seitdem 580 Mal gelesen
Mit den beiden anderen Teilen der Dollar-Trilogie ein absolutes Meisterwerk. Schon der tolle Vorspann lässt einen in die Atmosphäre Leones eintauchen. Wunderschöne Weitwinkelaufnahmen plus der perfekten Darstellung der Schauspieler durch das Spiel der Kamera. Wie immer ist der Coolheisfaktor der Charaktere unübertroffen. Meiner Meinung nach sogar bis heute. Man kriegt einfach nur eine Gänsehaut wenn Eastwood vor einem Duell mit mehreren Bösewichtern steht und sie (natürlich) wegpustet. Dazu die passende Musik Morricones, die, finde ich, immer den Ausschlag für Leones Filme gibt. Ohne sie sind die Filme weniger gut.
Es werden zwar bekannte Themen vom ersten Teil der Trilogie wiederholt, seien es die Schießereien oder die Vermöbelung der Guten gegen Ende, aber besser kopiert, als schlecht neu erfunden.
Liebhabern des Filmes sei übrigens die britische Import-Fassung ans Herz gelegt, da wirklich alle deutschen Versionen stark gekürzt wurden. Auf eine Neuauflage wartet man bis heute vergebens. Auch die lächerliche und auf lustig getrimmte dt. Synchro ist ein Grund auszuweichen.
Lange Rede, kurzer Sinn, ein seltenes Meisterwerk des Italo-Western.
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