Vergesst Boll, Schnaas, Taubert, Anderson und alle anderen. Hier kommt die Urmutter des Trash. Sie ist alt, sie ist fett, sie ist verdammt übel drauf. Hier gibt es mehr. Mehr von allem.
Mehr dumme Dialoge. Mehr unsinnige Handlung. Mehr unfähige Darsteller. Mehr dilettantische Reqisiten. Die Kostüme sind schlimmer als das, was man auf einer Anime-Con finden kann, der erste Kontakt zwischen Mensch und Alien besteht aus einem pathetischen Monolog und einem Schlag auf die Fresse und der bekannteste Darsteller wurde nach seinem Tod vom Physiotherapeuten des Regisseurs gedoubelt.
Muss man mehr sagen? Ein göttlicher Film, über alle Zweifel erhaben und von insgesamt so voller tapsiger Unfähigkeit, dass man sofort sein Herz daran verliert.
Zur Handlung:
Acht mal haben die Außerirdischen bereits versucht, die Erde zu unterwerfen. Acht mal sind sie gescheitert. Doch mit Plan 9 soll nun alles anders werden:
Tote erwachen zum Leben und sollen so die Menschheit dezimieren.
Natürlich wird die aufmerksame Polizei auf die seltsamen Geschehen aufmerksam. Und irgendwann auch mal auf das UFO, das mitten auf dem Friedhof steht, der so groß sein muss, dass sich die wenigen Beteiligten, die unelegant durch die Rabatten pflügen, sich zwischen all den vielen Gräbern immer wieder verfehlen. Und nein, es sind nicht immer die selben beiden Papp-Grabsteine, die Sie im Bild sehen können. Wirklich nicht. Ganz, ganz ehrlich!
Ob die Menschheit noch gerettet werden kann? Fragen Sie mich nicht. Schauen Sie sich statt dessen lieber den Film an.