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Forrest Gump (1994)

Eine Kritik von Jayson (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 06.05.2004, seitdem 529 Mal gelesen


*Achtung: Spoiler-Warnung*
Robert Zemeckis Film erzählt die Geschichte des leicht zurückgebliebenen, aber dennoch nicht dummen Südstaaten-Jungen Forrest Gump, der an einer Haltestelle sitzend sein Leben Revue passieren lässt.
Mit viel Liebe fürs Detail wird dabei die jüngste Geschichte Amerikas rekonstruiert um unseren Südstaatler auf so bedeutsame Persönlichkeiten wie Elvis treffen zu lassen. Diesem zeigt Forrest dann gleich ein paar Tanzschritte, die der King dann schließlich übernimmt um sie legendär und weltberühmt zu machen.
Aber auch John Lennon und John F. Kennedy werden von Forrests Bekanntschaft nicht "verschont" und fügen sich in die Reihe großer Persönlichkeiten nahtlos ein.
Auch weniger erfreuliche Erlebnisse, wie etwa den Vietnam- Krieg, den Tod seiner Mutter oder den seiner Ehefrau Jenny schildert der sympathische Protagonist aus seiner eigenen Sicht. All diese genannten Dinge werden dem Zuschauer mit einer rührend kindlichen Naivität näher gebracht und drücken doch das ein oder andere Mal gehörig auf die Tränendrüse.
Dies soll aber nicht bedeuten, dass der Film nur von seinen tragischen Elementen lebt, denn es sind ebenso kleine witzige Einfälle, wie etwa die Aufdeckung der Watergate-Affäre durch Forrest's Initiative, die "fragliche Erfindung" des allseits bekannten Smileys oder des Kultspruchs "Shit Happens", die dem Film wieder einen lockeren Unterton verleihen und den Zuschauer zum schmunzeln anregen.
Genau diese gelungene Mischung aus Dramatik und Humor macht dem Film zu einem wahren Erlebnis, das der Zuschauer nicht so leicht vergessen wird.
Worüber man sicher noch ein paar Worte verlieren sollte, ist die wunderbar eingefangene Atmosphäre, die einen großen Teil ihrer Intensität sicher aus dem Süd-Staaten- Flair zu beziehen weiß, aber auch sonst zu fesseln versteht.

Die Schauspieler befinden sich allesamt auf hohem Niveau und zeigen ihr volles Können. Besonders erwähnenswert ist hier natürlich allen voran Tom Hanks, der die Rolle des Forrest Gump einfach hinreißend spielt. Aber auch seine Kollegen wie Gary Sinise (Lt. Dan Taylor) und Mykelti Williamson (Pvt. Benjamin Buford 'Bubba' Blue) zeigen ihr Talent und stehen unserem Protagonisten in (fast) nichts nach.

Fazit:
Eine Mischung aus genialer Musik (Komponist Alan Silvestri), klasse Schauspielern, innovativer Story und gelungener Tricktechnik.


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