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Slither - Voll auf den Schleim gegangen (2006)

Eine Kritik von blade41 (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 15.05.2006, seitdem 1752 Mal gelesen


Schon nach dem begutachten des 1. Trailers freute ich mich auf den Film und nach einigen Clips war meine Vorfreude auf den Film natürlich noch um einiges größer.

Story: Alles beginnt damit dass ein kleiner Meteorit in ein Waldstück des kleinen Städtchens Wheesly einschlägt. Als der verheiratete Geschäftsmann Grant mit seiner potentiellen Affäre Brenda durch den Wald läuft entdecken sie einen kleinen Kokon. Als Grant neugierig nachsieht wird er mit einem außerirdischen Wurm infiziert. Nach und nach mutiert er zu einem schleimigen Monster, mit einem mörderischen Appetit auf Fleisch. Nachdem Brenda als Brutkasten für hunderte kleiner Würmer herhalten musste, marschieren bald dutzende von Zombies durch die Strassen des Städtchens. Sheriff Pardy, Grants Frau Starla und die Junge Kylie versuchen die Invasion in den Griff zu bekommen...

Nach einigen Troma Produktionen und den Drehbüchern zum grottigen "Scooby Doo" und dem gelungenen "Dawn of the Dead" Remake darf Regisseur James Gunn nun endlich seinen ersten großen Film präsentieren: Slither. Seiner eigenen kleinen "Body Snatchers" Variante. Ein unterhaltsamer Mix aus Horror, Science Fiction und Comedy. Gespickt mit coolen Figuren, netten Effekten und einer guten Prise Humor ist aus "Slither" ein verdammt cooles Filmchen geworden, welches zu keiner Minute langweilig wird.

Der Cast des Filmes ist echt klasse. Vor allen Nathan Fillion fand ich wiedermal herausragend. Sei es als Priester Caleb in "Buffy" oder als Cpt Malcolm Reynolds in "Firefly" bzw. "Serenity". Der Mann ist echt talentiert und liefert mal wieder eine gelungene Performance ab. Ansonsten befinden sich die Leistungen für einen solchen Film auf durchschnittlichen bis leicht überdurchschnittlichen Niveau.

Die Effekte sind ebenfalls gut gelungen. Seien es die CGI Würmer oder auch die Splattereffekte, welche zum Teil wirklich recht krass geworden sind. Blutige Kopfschüsse, ein zerfetzter Kopf oder ein in 2 hälften geteilter Mann. James Gunn weiß wie man es krachen lässt. Die FSK 16 wurde sicher wieder nur erteilt, weil es sich bei "Slither" um eine Horror-Comedy handelt. Hätte mir zwar gewünscht das neben dem Gore-Faktor auf der Nudity-Faktor etwas höher wäre. Lediglich die süße Tania Saulnier darf mal kurz einen Nippel blitzen lassen. ;)

Alles in allen in "Slither" ein wirklich gelungener Beitrag zum Horrorgenre. Er revolutioniert das Genre zwar nicht neu, aber das war sicher auch nicht das Ziel von James Gunn. Tolles B-Movie und wenn James Gunn so weiter macht, könnte aus dem Jungen echt noch ein großer werden.


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