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Slither - Voll auf den Schleim gegangen (2006)

Eine Kritik von zeckpetzki (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 28.12.2006, seitdem 388 Mal gelesen


Guter Streifen im Stil der Fünfziger Jahre

Angesichts der Unwissenheit über das Weltall und dessen unendliche Weiten gab es vor vielen Jahren Filme, die sich mit der Bedrohung durch fremdartige Lebensformen befaßten. Was also lag näher, sich angesichts der Welle von Remakes auch einmal wieder mit diesem Thema zu befassen? Man braucht da auch nicht arg viel Einfallsreichtum, denn irgendeine monströse Lebensform ist schnell erdacht und angesichts der Möglichkeiten moderner Tricktechnik auch ebenso schnell erschaffen. Dazu noch ein paar ekelige Effekte, und fertig ist der Film…ach, Gutes kann so einfach sein.

In irgendeiner Kleinstadt in Amerika landet ein Meteorit im Wald, der einen kleinen schleimigen Batzen beherbergt – die Wurzel allen Übels. Durch diesen Klumpen wird ein Mann infiziert, der sich recht schnell verändert und einen ungesunden Appetit auf rohes Fleisch entwickelt. Sein erstes menschliches Opfer gebiert dann eine große Schar wurmartiger Wesen, die sich unverzüglich der Bevölkerung des Dorfes bemächtigen und diese in eine Art Zombies verwandeln. Es ist nun am Sheriff Bill Pardy, diesem Treiben Einhalt zu gebieten, und da alle Infizierten anscheinend von dem Finder des Meteoriten gesteuert werden, muß nur dieser Mutierte beseitigt werden…doch das gestaltet sich zunächst schwieriger als gedacht. Doch ein jeder fall wird gelöst, wenn da nur nicht die Katze wäre…

Das ist alles keinesfalls neu, aber mit viel Liebe zum ekligen Detail in Szene gesetzt. Es paßt alles zusammen, die tumben Kleinstadtbewohner, schleimige Kreaturen, eine Prise Zombiegenre, und schon haben wir einen Garanten für angenehm verstandesfreie Unterhaltung. Darstellerisch ist da nicht viel falsch zu machen, die Akteure füllen ihre Rollen liebevoll aus, und Michael Rooker mutieren zu sehen ist schon eine Freude für sich. Doch das meiste Lob gebührt der Abteilung Effekte, denn die Wurmkreaturen sind in der Tat widerlich anzusehen. Leider dauert es recht lange, bis die Sache Fahrt aufnimmt, doch ab der Mitte des Films geht es zügig voran. Der Film fügt sich gut in die Reihe der modernen Horrorfilme und ist doch mehr Amüsement denn Grusel – 8/10.


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