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Slither - Voll auf den Schleim gegangen (2006)
Eine Kritik von alpha&omega (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 20.01.2007, seitdem 675 Mal gelesen
Ein Hoch auf die Schleimer!
James Gunn schuf mit „Slither- Voll auf den Schleim gegangen“ eine Hommage an den Science- Fiction B- Movie.
Ein wenig erinnert die Storyline zu Beginn an „Der Blob“, wir erinnern uns an das schleimige Ding aus einer fernen Galaxie.
Im Nest Wheelsy findet Grant (Michael Rooker) eines Nachts ein komisch schleimiges etwas im Wald, was ihn mit einem Wurm beschießt, der sich in seinen Brustkorb bohrt. Ein kurzer aber eingehender Schmerz durchströmt seinen Körper, aber dann ist auch schon alles wieder in Ordnung. Nicht ganz, denn Grant verändert sich nicht nur von seinem Wesen her (ich sage nur „Fleisch!“) sondern auch sein Körper bildet schleimige Pusteln und Tentakeln aus. Sein triebhafter und unbändiger Hunger nach „Fleisch!“ dezimiert nicht nur die Fleischtheke des örtlichen Supermarktes, sondern auch die Haustiere der Nachbarn sind nicht vor ihm sicher.
Grants Frau die attraktive Starla (Elizabeth Banks) bemerkt Grants allmähliche Mutation zu einer Art „Tintenfisch“ und sein eigenartiges Verhalten. Sheriff Bill Pardy (Nathan Fillion) ist derweil dabei das verschwinden einer Frau zu untersuchen und dabei führt die Spur zu Grant.
Starla und der Sheriff ahnen nichts gutes, was sich auch bewahrheiten soll...
Ein wahres Fest für den geneigten Zuschauer ist „Slither“ allemal. Witz, Splatter und viel Glibberschleim gibt’s hier zu sehen und das auf einem qualitativ sehr hohen Niveau. Hier kann man sich schön ekeln und wer eine Nacktschneckenphobie hat, der sollte erst gar nicht in Versuchung kommen sich dieses B-Filmchen zu Gemüte zu führen!
Überzeugend sind neben den erstaunlich guten Effekten auch die Darsteller. Michael Rooker spielt vorzüglich den schleimigen Tintenfischmann und kann zu Anfangs mit einem hohen Paranoid-Bonus in Sachen Ausstrahlung punkten. Auch Elizabeth Banks, weiß als vaterkomplexbeladenes geiles Stück zu überzeugen.
In Sachen Splatter und Gore muss auch ein Lob ausgesprochen werden! Gelungene Szenen wie das in der Mitte aufschlitzen und Kopf wegballern sind trotz CGI sehr gut gelungen und versprechen neben der ganzen Schleimerei einen extra Ekeleffekt.
Zügig geht auch die Storyline voran, sodass keine unnötigen Längen entstehen und Kurzweiligkeit garantiert ist.
Im Großen und Ganzen gibt es auch zu „Slither“ nicht mehr viel zu sagen, denn Blut, Schleim und Witz erklären sich am besten von selbst.
Ein kleines Gimmick, um die Hommage an den Trashfilm deutlich zu machen, hat James Gunn eingebaut, indem er bei einer Sequenz „The Toxic Avenger“ im Fernsehen laufen lässt.
Fazit:
Schleimen erlaubt! „Slither“ bietet eine kurzweilige und qualitativ hochwertige Unterhaltung, für alle geneigten Zuschauer des Trash- und Splatterfilms! Ansehen- schleimen und kaputtlachen ist die Devise.
Anmerkung:
Das „Slither“ von der FSK ne 16er Freigabe bekommen hat ist schier unverständlich!
8,5 Punkte
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