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Slither - Voll auf den Schleim gegangen (2006)

Eine Kritik von Hung (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 03.08.2007, seitdem 298 Mal gelesen


Slither eine schleimige Angelegenheit!

In der kleinen Stadt Wheelsy landet ein Meteorit auf dem sich Ausserirdische Killerwürmer befinden. Als erstes wird der reiche Grant (Michael Rooker) von ihnen befallen. Er fängt an, sich zu mutieren. Daraufhin verschleppt er eine alte Freundin und setzt sie als Wirt ein, um seine neue Spezies zu vergrößern.
Die Würmer breiten sich in der Stadt rasend schnell aus und befallen die Bewohner. Sheriff Bill Pardy (Nathan Fillion) nimmt mit seinem Polizistenteam und Grants Frau Starla (Elizabeth Banks) den Kampf gegen die schleimigen Viecher auf.

Die Grundidee eine kleine, hinterwäldlerische Stadt von ausserirdischen Viren, oder ähnliches, befallen zu lassen, ist nicht neu, wird aber von Regiesseur James Gunn (Drehbuch zum Dawn of the Dead Remake) gut umgesetzt.
Ein schöner Genremix aus Science Fiction, Horror, Splatterelementen und Komödie. Letzterer hält sich aber in Grenzen.

Zuerst mal ein sehr großes Lob an die Masken und Effekte. Die Befallenen sehen teilweise richtig Eklig aus.
Splattereinlagen sind in hohen und teils derben Formen vorhanden. Von daher wundert mich die Freigabe ab 16 Jahren.
Slither hat einige wirklich spannende und gruselige Momente zu bieten, zum Beispiel die Badewannenszene. Die wiederrum kennt man aber schon aus einem anderen Film (Mir fällt gerade nicht ein welcher).
Was mir dann auch sehr gut gefallen hat, ist, dass endlich mal wieder schöne Schock- und "Zam-Zuck" Effekte in einem Horrorstreifen zu sehen sind. Die hab ich in den vielen Veröffentlichungen, in letzter Zeit, aus diesem Genre, vermisst.
Slither sollte, glaube ich zumindest, eine Parodie werden. Dafür allerdings halten sich die Witze etwas zu arg im Zaum. Denn der Gruselanteil ist sehr viel höher als der lustige Teil. Aber bitte nicht falsch verstehen, die Witze die vorhanden sind können sich schon sehen lassen, es sind halt eben nur nicht allzuviele vorhanden.

Von den Darstellern kann man sagen, dass sie größtenteils ihren Job gut machen.
Bei Michael Rooker (The Replacement Killers, Cliffhanger) machts Spaß zuzusehen wie er sich immer mehr verändert, nur sagen muss er nicht allzuviel. Und nach knapp der Hälfte der Laufzeit ist er sowieso nur noch als Monster unterwegs. Der crazy Bürgermeister, der von Gregg Henry (Ballistic: Eggs vs. Sever, Payback) verkörpert wird, erbringt meines Erachtens die beste Leistung. Knapp gefolgt von Nathan Fillion (Serenity, Wes Craven präsendiert Dracula) und Elizabeth Banks (Spiderman 1+2+3, Jungfrau (40), männlich, sucht...).

"Slither - Voll auf den Schleim gegangen" bringt im Grunde nichts wirklich neues, was man nicht schon irgendwo anders mal gesehen hat. Dazu muss man aber sagen: besser gut kopiert, als schlecht erfunden.
Zum Genrehighlight reicht es leider nicht ganz, trotzdem ein netter und sehenswerter Beitrag. Unterhalten wird man die vollen 90 Minuten lang, auf jeden Fall. Und ich denke das ist die Hauptsache. Deswegen gebe ich getrost 7 von 10 Punkten.


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