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Fullmetal Alchemist - Der Film: Der Eroberer von Shamballa (2005)

Eine Kritik von MDS01KrAuSeR (Bewertung des Films: 6/10)
eingetragen am 17.01.2006, seitdem 655 Mal gelesen


Achtung: S P O I L E R aus der Serie enthalten.

Fullmetal Alchemist the Movie schließt nahtlos an die Serie an:
ED Eric befindet sich in einer Parallelwelt im Deutschland zu 1917, also im 1. Weltkrieg.

Da Alchemie in der Parallelwelt nicht zu funktionieren scheint, versucht er mit Hilfe seines Bruders aus der Parallelwelt andere, technische Möglichkeiten wie Raketenantriebsforschung etc. zu nutzen, um wieder in seine Welt zurückzukehren.

Währenddessen hat sein Bruder in der Alchemiewelt wieder seinen Korper zurück (er war ja vorher in der Rüstung gefangen) und leider einen Teil seiner Erinnerung verloren. Er versucht nun mit allen Mitteln die Pforte zur Parallelwelt zu öffenen und seinen Bruder zu befreien.

Als Böse Mächte in der Parallelwelt neue Rituelle Mächte erforschen, um Deutschland an die Weltmacht zu bringen, sieht Ed seine Chance, wieder in seine Welt zurückzukehren.

Dabei sind immer wieder Personen aus der Alchemiewelt in der Parallelwelt vertreten, die dort ähnliche Ambitionen wie in der Alchemiewelt an den Tag legen.

soviel zur Story the Movies:
zum Positiven:
Die Zeichnungen sind genauso gut wie in der Serie. Das ist zwar ein befriedigend. Allerdings hätte ich mir für eine hochbudgetierten Kinofilm auch eine Höheren Detailgrad (s. Steamboy) vorstellen können.

Die Story selbst ist sehr geschickt an tatsächliche Ereignisse des 1. und 2 Weltkrieges angepasst auch wenn diese nicht zeitlich nicht ganz zusammenpassen (gescheiterter Putschversuch in Berlin, Die Juden- und Zigeunerproblematik, das 1. düsenstrahlbetriebene Flugzeug usw.).

Was mir persönlich allerdings nicht so gut gefällt, ist halt, dass wenig Alchemie und Zauber zu sehen ist und die Story nur schleppend vorankommt. Bis auf den Höhepunkt des Filmes, der ca. 20-25 minuten dauert wurde meiner Meinung nach viel Zeit für Nebensachen verschwendet.

Es handelt sich hier natürlich keinesfalls um einen schlechten Film. Allerdings hat man zwischendurch den Eindruck, dass Ed nicht wie anzunehmen mit allen Mitteln in seine Welt zurück will und sehr viel zeit mit Rumsitzen und Nichtstun vertrödelt.
Da hatte die Serie wesentlich mehr Action und spannende Storyline zu bieten.

Der Filme wurde als Abschluss der Serie angepriesen und kann diese meiner Meinung nach nicht ganz halten, da div. Sachen nach wie vor ungeklärt bleiben, schade eingentlich.

Nach der extrem starken Serie hatte ich halt ein wenig mehr erwartet als das was geboten wird. Die Serie hat von mir zwischen 9 und 10 Punkten bekommen. Der Film kommt leider nicht über die 6 Punkte hinaus.


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