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Scanner Darkly - Der dunkle Schirm, A (2006)

Eine Kritik von Fastmachine (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 26.05.2007, seitdem 443 Mal gelesen


Sieben Jahre in der Zukunft: Irgendjemand hat den roten Knopf gedrückt, der die schleichende Selbstzerstörung von Mensch und Gesellschaft ausgelöst hat. „A Scanner Darkly“ versetzt uns in eine Welt, deren heimlicher Herrscher der Tod ist, verkörpert in der mörderischen Droge „Subtanz T“, von der schon 20% der Bevölkerung abhängig sind. „T“ wie Tod, denn die Droge spaltet das Bewusstsein, lässt die Persönlichkeit zerfallen und zerstört schließlich den Körper.

Das Drehbuch beruht auf der gleichnamigen Romanvorlage von Philip K. Dick aus dem Jahr 1977 (geschrieben 1972). Richard Linklater wählte diesen düsteren Stoff nicht aus, um eine phantastisch angehauchte Studie der Drogenszene Kaliforniens zu liefern, sondern um die pessimistische Vision Dicks über persönliche und gesellschaftliche Abhängigkeit in die politischen Zusammenhänge der Gegenwart zu übersetzen.

Was „A Scanner Darkly" von allen anderen Filmen über die Drogenszene unterscheidet, ist seine einzigartige Einsicht in das System von Ausbeutung, Überwachung und Unterdrückung. Er sprengt damit das Genre des Dogenthrillers, das auf der Trennung der zwei Welten von Gesetz und Verbrechen, von Sucht und Nüchternheit besteht.
In der Hauptfigur des verdeckten Drogenermittlers Bob Arctor (Keanu Reeves) laufen die übergreifenden Konflikte der Handlung zusammen. Um als verdeckter Ermittler in der Szene nicht aufzufallen, konsumiert Arctor selbst „Substanz T“, bis seine Sucht außer Kontrolle gerät und zum Instrument dunkler Mächte wird. Die Geschichte der Persönlichkeitsspaltung von Bob Arctor, die zunächst als rein private Tragödie eines aufrechten Menschen erscheint, weitet sich zu einem gesellschaftlichen Musterfall aus.

Im Laufe des Films kommen die Hauptfigur und mit ihr die Zuschauer einer niederschmetternden Erkenntnis auf die Spur, die ihre Sicht auf die Welt radikal verändern wird. Man könnte es so zusammenfassen: Die gegenseitige Wechselwirkung der gesellschaftlichen Gruppen – Herrscher und Beherrschte, Therapeuten und Dealer, Junkies und Drogenfahnder – kann man als eine in sich geschlossene Schleife beschreiben, aus der es kein Entkommen gibt. Das Gesamtsystem kennt nur eine Richtung: in den Abgrund, die verbleibende Hoffnung am Ende klammert sich an den berühmten Strohhalm.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: „A Scanner Darkly“ ist keine der üblichen „düsteren Zukunftsvisionen“, die uns ein „korruptes System“ vorführen, gegen das irgendwelche „Helden“ kämpfen. Es herrscht eine allumfassende Angst vor Verrat und Bespitzelung, sowohl bei den Junkies, wie bei der Polizei.
Damit ist nicht der einzelne „korrupte Polizist“ gemeint, oder der bezahlte „Verräter“, der in die Szene eingeschleust wird. Gegenüber solchen Thrillermustern, wie sie etwa jüngst in „Departed“ auf die Spitze getrieben wurden, wo es immerhin noch um Einzelfälle geht, die prinzipiell bekämpft werden können, erweist sich „A Scanner Darkly“ als Entwurf einer Gesellschaft, deren Zerfall schon viel weiter vorangeschritten ist, wo der Verfolgungswahn schon Normalität ist.

Die alten Thriller fragten: Wer ist der verdeckte Spion? Oder: Wird er noch rechtzeitig entdeckt? In der Welt von „A Scanner Darkly“ stellt sich diese Frage nicht mehr. Alle sind unterwandert, der Verrat und die Überwachung allgegenwärtig.
Die Junkies fluchen auf die Polizei und leben in ständigem Verfolgungswahn vor Bespitzelung und Überwachung. Aber bei nächster Gelegenheit verrät jeder von ihnen seine Freunde und dient sich der Polizei als Informant oder verdeckter Mitarbeiter an. Fast spiegelbildlich die Situation der Polizei, die in ständiger Furcht lebt, vom Drogenkartell unterwandert zu sein und deren verdeckte Ermittler längst selbst zu Süchtigen geworden sind.

Phantastisch allein die Antwort der Polizei darauf: Wenn alle Beamten verdächtig sind, wird allen das Vertrauen entzogen. So müssen alle Drogenfahnder, sobald sie mit ihrer Dienststelle, ihren Kollegen oder Vorgesetzen zusammentreffen, perfekt gegeneinander anonymisiert sein. Dies geschieht durch den „Jedermannanzug“, ein Kleidungsstück, das den Träger zu einem verwaschenen Schemen macht, auf dem sich schnell die Züge von beliebigen Personen fragmentarisch spiegeln. Im Grunde das einzige Element, das überhaupt Anlass gibt, diesen Film als „Science-Fiction“ einzuordnen, da er ansonsten vollkommen die gegenwärtige Zivilisationsstufe schildert.

Die bizarre Folge: Die Behörde kennt ihre eigenen Ermittler nicht, Bob Arctor weiß nicht, wer sein Vorgesetzter ist, sein Vorgesetzter weiß nicht, wer er ist. Sie sprechen sich nur mit Tarnnamen wie „Fred“ oder „Hank“ an. Aus diesem Grund ist es auch überhaupt erst glaubwürdig, ja es erscheint als logische Konsequenz, dass Bob Arctor (oder genauer „Fred“) den Auftrag bekommt, sich selbst zu überwachen.
Doch so sehr sich Bob Arctor auch bemüht: er gelingt ihm bis fast zum Schluss nicht, auf die Spuren der Hintermänner von „Subtanz T“ zu kommen, weil er die wahre Natur der gesellschaftlichen Zusammenhänge verkennt. Als er am Ziel ankommt, ist es fast zu spät für ihn zu fragen, denn die Antwort, die nihilistischer kaum sein kann, liegt in der wahren Bedeutung von Bob Arctors (Selbst-)zerstörung durch Substanz T.

Niemals wäre „A Scanner Darkly“ verfilmt worden, wenn es sich nur um einen leicht phantastisch angehauchten Drogenthriller aus den frühen siebziger Jahren gehandelt hätte.
Die Faszination strahlt allein die künstlerische Persönlichkeit seines Verfassers Philip K. Dick aus, der inzwischen so etwas wie eine zweite Karriere in Hollywood macht. Trotzdem überrascht die Auswahl gerade dieses Romans von Dick, die alles andere als nahe lag.

Philip K. Dick war ein kranker Mann in den Siebzigern, mit paranoiden Schüben, die ihn politisch und menschlich isolierten und gegen Ende auch bedenkliche Wirkungen auf seine schriftstellerischen Fähigkeiten hatten. „A Scanner Darkly“ markiert einen Wendepunkt im Schaffen Dicks, eine Abkehr von jenen Science-Fiction-Romanen der Sechziger Jahre, die seinen Ruhm begründeten und später zu erfolgreichen Filmen wurden, wie eben „Blade Runner“ oder „Total Recall“.

Ende 1970 zerbrach Dicks vierte Ehe, seine Frau verließ ihn und für Dick begann der gesellschaftliche Absturz. Sein Haus wurde zu einer Wohngemeinschaft für die örtliche Drogenszene, und man lebte zwischen Rausch und Angst vor polizeilichen Maßnahmen. Später driftete Dick in die Wohnungslosigkeit und lebte, selbst schwer tablettenabhängig, bei Freunden. Am Tiefpunkt angekommen, musste er in eine Entzugseinrichtung, wo er unter vollkommen zerstörten Junkie-Existenzen versuchte, wieder Tritt zu fassen. Gerade hier, im tiefsten Elend, entdeckte er in den verzweifelten Versuchen der menschlichen Wracks, um ihre Würde zu kämpfen, den Wert des eigenen Ichs wieder.

Mit seinem Roman „A Scanner Darkly“ rechnete Philip K. Dick mit seinem bisherigen Leben und Werk ab. Misstrauen gegen die Wirklichkeit wird ersetzt durch eine Skepsis gegenüber den Grundlagen dieses Misstrauens. Je stärker die körperliche und geistige Erkrankung Dicks voranschritt, desto unsicherer wurde er über die Natur der eigenen Wahrnehmung: Was rührt von einer psychischen Erkrankung her, was entspringt dem Drogenrausch, was verdankt sich einer tatsächlichen philosophisch-religiösen Offenbarung?
Der philosophische Zweifel an der Wirklichkeit, der radikale Pessimismus Philip K. Dicks hatte seine Richtung geändert. Weg von den philosophischen Genreromanen, hin zur romanhaften Selbsterforschung.

Man erkennt unschwer, dass dieser neuen Ausrichtung ein antikünstlerischer, selbstzerstörerischer Impuls innewohnt. Solange Dick seine Gefährdungen und Zweifel noch in Kunst überführen konnte, solange er überhaupt noch Prosaformen fand, die seine Anliegen angemessen zum Ausdruck bringen konnten, solange gelangen ihm auch noch gegen Ende seines Lebens Werke, die jenseits des biographischen Dokuments für die Leser von Interesse waren. Leider reichte Dicks künstlerische Kraft nur noch phasenweise, um den Spagat zwischen Kunst und Leben hinzubekommen. In diesem Sinne gehört „A Scanner Darkly“ zweifellos zu den künstlerisch bedeutenden Werken Dicks. Es gelang ihm weitgehend, und zwar mit erschreckender, erfahrungsgesättigter Glaubwürdigkeit, die eigene Lebenskrise als Ideenquelle zu benützen, trotzdem aber genug schriftstellerische Distanz und Konzentration aufzubringen, um nicht nur ein Protokoll des Erlebten, sondern seine Überwindung im Roman zu vollbringen.

Die ausführliche Vorstellung des Romans soll nicht Selbstzweck bleiben, sondern auf den Mut Richard Linklaters hinweisen, nicht nur einen solchen, wenig kassenwirksamen Roman anzugehen, sondern auch seinen Entschluss besser würdigen, die Vorlage künstlerisch in vollem Umfang ernst zunehmen, und nicht als Steinbruch auszubeuten, wie dies Ridley Scott und Paul Verhoeven taten. Linklater gelingt als erstem das Kunststück, sich zugleich in angemessener Werktreue zu üben und gleichzeitig sowohl formal, als auch inhaltlich eigene Akzente zu setzen.

Regisseur Linklater weist sich mit „A Scanner Darkly“ nicht nur als kluger und kritischer Leser von Dicks Gesamtwerk aus, sondern auch als Kenner der bisherigen Verfilmungen, die Hollywood seinen Romanen angedeihen ließ. Darunter befinden sich ohne Zweifel gewichtige Filme wie „Blade Runner“ oder „Total Recall“, die einzelne Aspekte der Romanvorlagen kongenial umsetzten, jedoch stets vor dem radikal pessimistischen Weltbild Dicks zurückzuckten.

Es wäre durchaus vorstellbar, auf Grundlage des Romans einen rauen, desillusionierenden und dreckigen Film zu drehen, der das ganze Elend mit drastischem Naturalismus abschildert. „A Scanner Darkly“ in dieser Version hätte dem Publikum noch weitaus schwerer im Magen gelegen. Weite Teile des Films spielen in einem billigen, heruntergekommenen Vorstadthaus, das einer Wohngemeinschaft von Drogensüchtigen Obdach bietet. Damit wäre die Szenerie der Lebenswelt Philip K. Dicks sehr nahe gekommen. Es hätte anderseits dem Film den Anstrich einer Low-Budget-Produktion aus der Hand eines unterfinanzierten Autorenfilmers gegeben.

Linklater hatte gute Gründe, sich nicht auf eine rein biografisch orientierte Lesart von Dicks Roman einzulassen. Das Buch heißt „A Scanner Darkly“ und nicht „Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, es ist ein phantastischer Roman und keine Milieustudie der kalifornischen Drogenszene um 1970.
Um durch das realistisch geschilderte Elend nicht die phantastisch kunstvolle Konstruktion der gesellschaftlichen Abhängigkeiten überwuchern zu lassen, bediente sich Linklater eines ungewöhnlichen Verfremdungsmittels. Der Film wurde zwar als Realfilm gedreht, dann jedoch grafisch völlig überformt, sodass er einen Comiclook bekam.

Die Verfremdung rückt das Geschehen auf eine abstraktere Ebene, als in der Romanvorlage. Lebte der Roman aus einer persönlichen, oft autobiografisch motivierten Anteilnahme des Autors an den Ereignissen, so betont Richard Linklater stärker die künstlerische Eigenwertigkeit der Erzählung. Durch den Comiclook konnte er die Farbwirkung der Bilder viel freier gestalten, als es im Realfilm möglich gewesen wäre. Viele dingliche Details der wirklichen Welt wurden grafisch vereinfacht und zu einheitlichen, geschlossenen Farbflächen zusammengefasst, die je nach beabsichtigter Wirkung gestimmt worden sind. In den Szenen unter den Drogenabhängigen dominieren warme braun-orange Töne, während in der Fahndungsbehörde auch verstärkt grau-blaue Farben zum Einsatz kommen.

Obwohl nicht viel „Phantastisches“ im Film geschieht, hat man jederzeit den Eindruck, sich in einer phantastischen, zukünftigen Welt zu bewegen. Als willkommener Nebeneffekt der Umwandlung zum Animationsfilm, ließ sich der "Jedermannanzug" grafisch völlig zwanglos in den Film einbauen und wirkt nicht als unerwünschter Fremdkörper, wie es in einem Realfilm zumindest gedroht hätte.

Richard Linklater fasste einen klugen Entschluss. Er übernahm alle wesentlichen Handlungsmotive, modernisierte aber den zeitgeschichtlichen und politischen Hintergrund. Dick schilderte das erste böse Erwachen aus den popkulturellen Befreiungsträumen der Sechziger Jahre. Die persönliche und politische Niederlage, die Richard Nixons Herrschaft für eine ganze Generation bedeutete. Die qualvolle Einsicht, dass die schnelle Befreiung durch Drogenräusche allzu bald in noch größere Abhängigkeit und Erniedrigung führt. Nur ist diese Einsicht inzwischen auch schon 35 Jahre alt und alles andere als neu.

Linklater versetzte „A Scanner Darkly“ aus der Epoche Richard Nixons in die Ära George W. Bushs. Dies geschieht so beiläufig, dass es leicht übersehen werden kann. Wer genau hinsieht, stellt in der Schlüsselszene zu Beginn fest, als Bob Arctor auf einer Versammlung von „gesetzestreuen Bürgern“ über seine Arbeit als Drogenermittler berichtet, dass diese Tätigkeit vom Moderator der Veranstaltung in einen größeren Zusammenhang gestellt wird. In kurzen Worten weist er auf den „Krieg gegen Drogen“ hin, den die Regierung auf allen Kontinenten gegen die Drogenmafia führt. Das ist eine moderne Hinzufügung Linklaters, die im Roman fehlt. Wenn man sich am Ende des Films, wo man über die Herkunft und die Art der Verbreitung von „Substanz T“ einiges erfahren hat, diese Aussagen in Erinnerung ruft und beides verbindet, entsteht nebenbei eine recht subversive politische Aussage. Allerdings sehr milde und gut getarnt, soweit reichte Linklaters Bekennermut dann doch nicht, hier deutlicher zu werden.  

In politischer Hinsicht fehlt Linklaters Film dadurch etwas die Erdung, die das Werk in unserer Zeit ebenso unverwechselbar einwurzelte, wie Dick seinen Roman in der Nixonära. Vielleicht ist das der Preis der Abstraktion, der grafischen Verfremdung. Hinzu kommt die notwendige Straffung des Romantextes, die meistenteils glücklich das Wesentliche bewahrte. Mit Ausnahme vielleicht des ganzen Komplexes um die Entzugseinrichtung des "Neuen Pfades", die die trotz ihrer enormen Bedeutung erst kurz vor Schluss und dann etwas zu schnell abgehandelt wird.  Die sehr knapp bemessene Laufzeit des Films, möglicherweise durch das teure grafische Verfremdungsverfahren bedingt, hätte um zehn Minuten verlängert werden sollen.

Auf den Punkt gebracht: Es fehlt dem Film dadurch ein allerletztes Quentchen Notwendigkeit, das ihm eine eigenständig gültige Aussage zur zeitgenössischen Drogenpolitik, jenseits allgemeiner Aussagen, verschaffte. Dick hat verrammelte Türen aufgerissen und „Luft“ geschrieen, Linklater rennt zuweilen aufgerissene Türen ein. Natürlich, vieles was Dick vor 35 Jahren beobachtete, gilt auch heute. Es ist ein etwas widersprüchliches Gefühl in mir: Einerseits lobe ich gerne Linklaters Werktreue gegenüber Dicks Abgründigkeit, andererseits hätte ich mir noch ein kleines Stück mehr seiner eigenen gewünscht.

Fazit: Richard Linklaters Film strahlt eine ebenso großartige formale Neuerungsbereitschaft und Eigenständigkeit aus, wie seinerzeit Ridley Scotts „Blade Runner“. Nur in der Dimension des Films, in Linklaters Verzicht auf Bombast und Monumentalität, die dem „Blade Runner“ fast in jeder Minute innewohnt, unterscheidet er sich grundsätzlich von Ridley Scotts Epoche machendem Werk. Während Scott die große Oper inszeniert, zielt Linklater auf ein ungleich subtileres kammermusikalisches Spiel. Damit wahrt er eine weitaus größere Nähe zu Buchstaben und Geist von Philip K. Dicks Welt, als alle seine Vorgänger. Im Gegensatz zu Ridley Scott und Paul Verhoeven nimmt er sich zudem eines ungleich schwerer zugänglichen Romans an, der auf publikumswirksame Genreelemente fast völlig verzichtet.
Man muss kein Prophet sein, um diesem Film einen schwereren Weg als anderen Dick Verfilmungen vorauszusagen. Aber auf Grund seiner inhaltlichen und formalen Substanz könnte er überdauern, auch wenn er sich in aktuelle Debatten nur sehr leisetreterisch einmischt. Das sind aber sehr geringe Einwände, die seine Leistung nicht schmälern sollen.


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