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Memento (2000)
Eine Kritik von ddd (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 17.04.2009, seitdem 244 Mal gelesen
Leonard leidet unter Amnesie die jedoch nur sein Kurzzeitgedächtnis betrifft. Einige Minuten kann er sich gewisse Dinge merken, doch danach hat er sie vergessen. Hervorgerufen wurde diese Amnesie durch einen Schlag auf den Kopf durch einen Einbrecher der seine Frau vergewaltigte und tötete. Bis zu diesem Zeitpunkt kann er sich jedoch an alles erinnern...
Leonard begibt sich nun mit Hilfe von Notizzetteln, Polaroidfotos und Tätowierungen auf seinem Körper auf die Suche nach dem Mörder seiner Frau um sich an ihm zu rächen.
Die Story allein ist schon spannend genug, doch der Reiz dieses Films liegt in der besonderen Erzählweise. Einerseits sieht man die Kurzzeitgedächtnisabschnitte Leonards in umgekehrter Reihenfolge, erzählt vom Ende des Films zum Anfang. Andererseits wird auch eine Geschichte im regulären Zeitablauf erzählt. Gegen Ende des Films treffen sich die beiden Geschichten und werden so zusammengefügt.
Die Story deckt nach und nach mehr Plottwists auf, man ist einfach vor den Bildschirm gefesselt und will am liebsten am Ende anfangen um zu wissen wie die Geschichte beginnt. Durch die Amnesie der Hauptfigur gibt es auch die ein oder andere Situation welche einen zum schmunzeln bringt. So zum Beispiel kriegt Leonard in einem Motel 2 Zimmer vermietet, da er es laut Motelbesitzer ja sowieso wieder vergisst welches Zimmer er angemietet hat.
Leonard wird durch Guy Pearce klasse verkörpert. Die Rolle wird glaubhaft rübergebracht und man fiebert mit Leonard mit, dass er seinen Fall endlich auflöst, obwohl dieser ja für ihn bereits in der Vergangenheit liegt.
Memento gehört wohl zu den wichtigsten und besten Filme des neuen Jahrtausends, Christopher Nolan ist mit MEMENTO ein absoluter Geniestreich gelungen!
10/10
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