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Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen, The (2006)

Eine Kritik von DaLexus (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 10.08.2009, seitdem 156 Mal gelesen


Gelungenes Remake 
„The Hills have Eyes“, das Remake des 1977er-Klassikers macht sich die 0815-Exposition zu eigen: Eine Familie bleibt auf Urlaubsreise wegen einer (nicht ganz zufälligen) Autopanne in der mexikanischen Pampa liegen. Wie wir alle wissen ist Mexiko für seine einheimischen Mutanten, durch Inzest mutierten Kannibalen und Maskernmördern weltweit bekannt und so kann man sich gut denken, was der Truppe potentieller Opfer sehr bald zustößt.
Glücklicherweise – und zu meiner Überraschung – stellt der Film ein positives Beispiel für ein Horrorfilm-Remake dar. Die Darsteller der „Opfer-Partei“, Sieben an der Zahl, spielen allesamt sehr überzeugend. Ihre Charaktere sind gut gezeichnet. Es werden Konflikte, charakteristische Eigenheiten und Beziehungsverhältnisse angedeutet und durch präzise Dialoge unterstrichen. Klar ist in einem Film dieses Genres meist kein Platz für Charakterentwicklungen aber die Skizzierung der Figuren stellt durchweg zufrieden.


Blickpunkt: Spannung. Von Anfang bis Ende vorhanden. Zwar weiß man durch die stereotypische „Metzelei-Einleitung“ sofort, woran man ist. Die beklemmende Atmosphäre, gute Kameraarbeit und der Score halten aber durchweg bei der Stange. Was mich unter anderem sehr erfreut hat ist, dass die Protagonisten keine stupiden Vollidioten sind sondern sich durchaus zu helfen wissen. Nicht nur deswegen bietet der Film einige gelungene Wendungen und Überraschungen, auch wegen dem Einfallsreichtum der bösartigen Mutanten. Diese sind ebenfalls gut inszeniert. Maske und Körper-Acting sind perfekt. Ach Splatter-technisch wird einiges geboten.


Wirklich gefallen hat mir der Film aber wegen dem Gefühl der, nennen wir es „Hassfreude“. Lässt man sich wirklich auf den Plot ein, geht einem regelrecht das Herz auf, wenn die Opfer-Partei zurückschlägt und der Mutanten-Brigarde den Arsch aufreisst. Heimlicher Held: Der Familienhund „Beast“ - fass die bösen Kannibalen! Guuuuter Junge.


Lediglich das Ende kommt etwas abrupt und macht den Showdown damit etwas klein.


8/10 Punkten


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