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Final Destination 3 (2006)

Eine Kritik von Film-Meister (Bewertung des Films: 6/10)
eingetragen am 17.04.2006, seitdem 193 Mal gelesen


Umgangener Tod, die Dritte: da haben wir die dritte "Doku" über gefährliche Unfälle, die jedem jederzeit überall treffen könn(t)en. Nach 3 Filmen mit dem selben Strickmuster kann man klar 2 Hauptaspekte benennen. Positiv: Es wird gezeigt, wie gefährlich alles sein kann und wie schnell sowas passiert, es handelt sich ja hier "nur" um Unfälle. Negativ: Hilfsbereitschaft wird sozusagen mit dem Tode bestraft, wenn einer einen Tod/Unfall verhindert hat, wird er später doch noch (dafür) ins Gras beissen, und diese Aussage widerruft fast das Positive. Final Destination mag sich in seinen Todesarten immer weiter gesteigert haben, immer blutiger, brutaler und splattriger ist es geworden, eine echter Sinn/Logik ist eigentlich nicht vorhanden, es geht eigentlich immer nur darum, wer wann wie fies stirbt. Auch wenn andere Kritiker das Gegenteil behaupten, FD 3 nimmt -wenn auch nur ziemlich kurz- Bezug zu den Vorgängern. Die Handlungsstränge sind in ihrem Grundprinzip in allen 3 Teilen gleich, einzig neu ist das Ende von 3, welches ein Szenario für einen Weiteren liefert. Allerdings wär das gar nicht nötig, denn vom Prinzip her könnte man 100 Teile von FD drehen, da sich wie gesagt das Grundscheme NIE ändert. Der 3. Teil wirkt von allen am Kurzweiligsten, ausserdem wissen hier die Beteiligten schon sehr schnell, was passiert und wie man sich dagegen wehren muss. Nicht nachvollziehen kann ich die Erwachsenen Altersfreigabe, denn -so hart und eklig er manchmal ist- schlimmer als der 2. Teil ist er keineswegs, mit der gleichen Begründung, warum die anderen Teile ab 16 sind könnten hier genauso zutreffen. Allerdings hat der 3. auch die meisten Logikfehler, andererseits ist das fast egal, denn -auch wenn es durchaus lehrreiche Filme sind-, realitätsnah sind sie mit ihren Voraussehungen sowieso nicht. Das der 3. Teil so überaus hart ist kann ich nicht bestäigen (jedenfalls im Vergleich zu den Vorgängern), enttäuscht bin ich auch nicht wirklich, aber ich hab ein bisschen mehr erwartet. Ausserdem gefielen mir die Anfangskatastrofen der Vorgänger etwas besser, da man bei der Achterbahn auch nicht zuviel erkennen konnte. Selbstironie wird auch eingestreut, funktioniert aber nicht so, wie es vielleicht gewollt ist. 6/10.
Wenn ich die 3 Filme nach Spannung und Härte sortieren müsste:
Härte: 2,3,1 Spannung: 1,2,3


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