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Final Destination 3 (2006)
Eine Kritik von Ebert (Bewertung des Films: 4/10) eingetragen am 15.08.2006, seitdem 609 Mal gelesen
Final Destination 3 (4/10)
Final Destination 3 hat diesmal die Achterbahn als Todesmittel im Visier. Auch hier hat ein Mädchen eine Todesvision und sieht das Unglück vorher, um daraufhin auch hysterisch weinend zu flüchten. Aber auch sie entkommt dem Tod nicht. Das weiss inzwischen auch jeder.
Eigentlich sollte mit dem dritten Teil Schluss sein, denn Final Destination verkommt allmählich zu einer Art Slasherfilm, nur das der Tod nicht mit einer Hockeymaske rumrennt.
Es werden einige Todesarten geboten, Gewichte matschen Kopf, Propeller von Auto säbelt Hinterkopf weg, Kran auf Jungen, ach ja, das ist nicht nur billig gemacht (weil digital), sondern auch so lieblos hintereinander, dass weder Stimmung, noch Horror auftaucht.
Ich erinnere mich an einige japanische Filme, wie Ringu, die zwar auch elend langweilig sind, jedoch einen sehr guten Aspekt haben: die Verzerrung der Gesichter auf den Photos. Das brachte richtiges Gruseln, und war besser als jedes Gesplatter, das mit der Zeit eh bekannt und daher langweilig ist.
So ist es ach mit Final Destination 3: es splatscht und knatscht alle 5 Minuten, alle müssen sterben, aber die Seele fehlt, und nur selten kommt etwas Grusel auf.
So auch die Freigabe der FSK. Was soll das denn? KJ? Für solchen Babykram, wo Filme wie Hotel Zombie ab 16 freigegeben sind? Ich weiss nicht, was die katholischen Heiligen hier geritten hat, aber die Freigabe ist bei diesem lahmen Aneinanderreihen von wirklich recht harmlosen Szenen ein schlechter Witz.
Fazit: Wie immer lässt der Tod keinen von der Schippe äh Achterbahn hopsen. Lieblose Szene des Todes bringen eher ein Lächeln über die billige Darstellung als Horror oder gar Gruseln.
Man hat das Gefühl, seine Zeit vertan zu haben.
Ich rate ab.
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