Eine Kritik von buxtebrawler (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 18.08.2010, seitdem 179 Mal gelesen
Der 1965 erschienene „Die Todeskarten des Dr. Schreck“ von Regisseur Freddie Francis stellte den Startschuss für eine ganze Reihe von Episodengruslern aus dem britischen „Amicus“-Hause dar, von denen der letzte erst 1980 das Licht der Leinwand erblickte. Die einzelnen Episoden fielen hier allesamt recht kurz aus, da wir es gleich mit fünf an der Zahl zu tun bekommen. Wie aus zahlreichen Filmen dieser Art wirken auch die hier präsentierten Episoden mit ihrer komödiantischen Note und moralischen Aussage wie aus Horror-Comics adaptiert und in diesem Falle leider dann doch verdammt bieder und zurückhaltend. Mehr Freude bereitet dem Genrefreund da die Rahmenhandlung, bei der Peter Cushing als mysteriöser Tarot-Kartenleger Dr. Schreck in entsprechender Maskerade und Christopher Lee als vernunftbetonter Zweifler und Skeptiker brillieren. „Die Todeskarten des Dr. Schreck“ macht Lust auf Mehr und sollte sowohl für Freunde hoffnungslos altmodischen Grusels als auch für Lee/Cushing-Fans von Interesse sein.
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