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Hidden - Das unsagbar Böse, The (1987)
Eine Kritik von floair (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 04.01.2007, seitdem 479 Mal gelesen
Nach " Nightmare 2 " ist dies die zweite Zusammenarbeit zwischen Regisseur Jack Sholder und Produzent Robert Shaye. Nach dem Buch von Rob Hunt schufen die beiden einen spannenden Sci-Fi-Horror Actionfilm, welcher zwar seine B-Herkunft nicht leugnen kann, doch sehr professionel inszeniert ist. Es reichte sogar zur Kinoausstrahlung in Deutschland, doch im Free oder Pay TV war er bis jetzt nur sehr selten zu bewundern und wenn, dann nur gekürzt. Leider wurde obendrein die Indizierung durchgesetzt.
Story:
In Los Angeles werden reihenweise Verbrechen von unbescholtenen Bürgern begangen. Der ermittelnde Cop Tom Beck ( Michael Nouri ) bekommt den FBI Mann Loyd Gallagher ( Kyle Maclachlan ) an die Seite gestellt, der mehr zu wissen scheint, als er zugibt. Bald kommt Beck dahinter, dass es sich bei dem Täter um ein Alien handelt, welches ständig den Körper wechselt. Auch Gallagher scheint nicht von diesem Planeten zu kommen, doch er ist im Besitz der einzigen Waffe, mit der man das Alien töten kann.
"The Hidden" ist bis heute leider recht unbekannt, dies zu Unrecht, denn außer kleinen Storyschwächen lässt sich das B-Movie fast nichts zu Schulden kommen. Die Idee mit dem Alien welches den Körper wechselt ist ein netter Aufhänger, doch warum es nun böse ist und über die Herkunft erfährt man fast gar nichts. Das Selbe gilt für Loyd Gallagher. Auch geht dem Film in der Mitte etwas die Puste aus, doch Längen entstehen dadurch keine, denn ansonsten geht es recht rabiat und sehr rasant zur Sache. Der Auftakt und das lange Finale sind richtig actionreich geraten, dazu gibt es dutzende von blutigen Einschüssen, Verfolgungsjagden mit vielen Blechschäden ( inkl. schönem schwarzem Ferrari ) und einige Ekeleffekte sind auch vorhanden, vor allem wenn das Alien das Opfer wechselt und den toten Körper durch den Mund verlässt. Leider bekommt man dies nur zweimal zu Gesicht. Allgemein sieht man das Vieh nur sehr selten, aber es sieht für 1987 wirklich gut aus. Außerdem sorgt es zudem noch für einigen Witz, denn das Killervieh steht auf Ferraris und laute Rock n´Roll Musik, somit hat es oft ein Ghettoplaster mit dabei und klaut sich jede Menge schnelle Autos welche oft zu Schrott gefahren werden.
Dank der hohen Rasanz ist der Film sehr spannungsreich, vor allem wenn das Alien den Wirt wechselt und Diese dann alle richtig böse dreinschauen, sogar Hunde sucht es sich als Wirte aus.
Der Score von Michael Convertino hat von Rock n´Roll bis zu unheimlichen Sounds alles zu bieten, natürlich 80er Jahre typisch sehr abwechslungsreich.
Michael Nouri gibt den harten Cop sehr glaubwürdig nur Kyle Maclachlan ist etwas blass und man weiss einfach zu früh, dass er auch ein Außerirdischer ist. Sehr gute Nebenrollen nehmen Chris Mulkey und Ed O´Ross als Cliff Willis ein.
Fazit:
Zu unrecht unbekannter Sci-Fi-Horroractioner mit solider Story. Der Mittelteil ist etwas lahm geraten, doch insgesamt kann der Film eine hohe Rasanz vorweisen. Ekelszenen und massenhaft blutige Einschüsse, gute Actionszenen erledigen den Rest. Die Darsteller machen ihre Sache glaubwürdig und der Score ist fetzig. Spannende Unterhaltung garantiert mit großem 80er Jahre Bonus.
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