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Hidden - Das unsagbar Böse, The (1987)
Eine Kritik von Boooshido (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 12.05.2007, seitdem 814 Mal gelesen
The HIDDEN
Zuvor vollkommen unbekannte bzw. unbescholltene Bürger greifen zur Waffe und ziehen eine Spur der Verwüstung hinter sich her. Die Polizei ist verwirrt und überfordert. Doch dann taucht FBI-Agent Gallagher auf und bringt Licht ins dunkle. Die ausrastenden Bürger sind von einem Alien befallen und werden als Wirt missbraucht bis sie nicht mehr brauchbar sind und Ersatz her muss. Als wenn das nicht schon unglaublich genug wäre, muss sich der Polizist Beck mit der Tatsache konfrontiert sehen, dass auch Gallagher nicht von diesem Stern zu sein scheint. Doch ist er der einzige, welcher in der Lage ist das Alien zu töten.
Kultig?!
Old School-Actioner, welcher Sci-Fi und Buddy-Movie Elemente vereint und trotzdem zu einem überdurchschnittlichen Kracher wurde. Das Alter von 20 Jahren sieht und hört man selbstverständlich. 80iger Jahre Popmusik wechselt sich mit Hartrockklängen ab und die Darsteller sind, gemessen an heutigen Zeiten, mehr trashig als trendig gekleidet. Auch die rigorose Darstellung von Gewalt, ist ein willkommenes Relikt aus dieser Zeit. So werden die Leute gnadenlos nieder geballert und eine Verfolgungsjagd mit dem Ferrari lässt so manchen Zivilisten (z.B. ein Rollstuhlfahrer) unsäglich ins Gras beißen.
Die Geschichte birgt zwar kleine Ungereimtheiten, aber wird geradewegs und schnörkellos verwertet, so das es zu keinen unnötigen Längen kommen konnte. Im Prinzip wird der Zuschauer von einer Actionszene zur nächsten gejagt, bekommt einen kleinen Einblick in die Absichten sämtlicher Protagonisten, kann so schnell seine Sympathien vergeben und dem Richtfest von Gallagher und Beck beiwohnen.
Apropos Gallagher und Beck, die beiden sind schon ein witziges Team (der Zuschauer bekommt auch mal nen Schenkelklopfer geboten), wobei natürlich nichts Komödientaugliches geboten wird, sondern eher der eine oder andere Spruch zum schmunzeln verleitet. Die Action ist, anders als Heute, natürlich handgemacht. Blutige Einschüsse, Explosionen und Autoverfolgungsjagden wurden aber gekonnt inszeniert, weshalb man über manchen schlechten Spezialeffekt hinwegsehen kann und muss. Highlight bleibt sicher auch der Showdown, Flammenwerfer gegen einen infizierten Senator, dessen Sicherheitsleute den blutjunge Kyle MacLachlan (Dune, Sex and the City) in der Rolle des mysteriösen FBI-Agenten Gallagher, förmlich zerschießen. Viele, zumindest vom sehen her, bekannte Gesichter, unter anderem Danny Trejo (sagt eine Zeile und muss dann in die ewigen Jagdgründe), Claudia Christian (Babylon 5) und Michael Nouri sorgen für Laune, weshalb die schauspielerischen Aktivitäten vollkommen überzeugen. Die deutsche Synchronisation trägt aber auch ihren Teil dazu bei, dass manche Szene unfreiwillig komisch wirkt, was sich jedoch nicht zwangsläufig negativ auf die Gesamtproduktion auswirkt und in jedem Fall unterhält
Uiuiui was für ein Tobak. Ein Happy End besiegelt das befriedigende Gefühl sich gut unterhalten zu haben und fertig.
Überdurchschnittliche B-Action-Unterhaltung, mit Hang zum übertriebenen. Für Fans des Genres ein Muss!
8/10
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