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Hatchet (2006)

Eine Kritik von Wanderer (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 11.08.2006, seitdem 755 Mal gelesen


Hatchet

Dem Fantasy - Filmfest sei Dank das man die Gelegenheit hat sich Filme anzusehen die es vielleicht garnicht erst in die Deutschen Kinos schaffen, oder irgendwann auf DVD in stark zensierter Fassung erscheinen, wenn überhaupt. Bei Hatchet könnte es durchaus der Fall sein, denn hier geht's echt hart zur Sache.

Die Story ist weiss Gott nichts neues, denn wir haben ja Jason schon des öfteren sich durchs Camp schlachten gesehen. Aber das war ja auch der Sinn der Macher, Back to the Roots.

Victor Crowley (Kane Hodder) ist ein missgebildeter Junge der von den Dorfbewohnern wegen seinem Aussehen gehänselt wird. Er verlässt nie das Haus seines Vaters, das nach einem Halloweenstreich zu einer tödlichen Falle wird. Natürlich stirbt Victor nicht, denn sonst hätte der Film schon ziemlich früh sein Ende gefunden. Nein nein, Victor lebt und er ist BÖSE und wo kann ein Mordlüsternder Freak seine schlechte Laune besser rauslassen, als an ein Paar Vollidioten die anstatt sich auf dem Mardi Grass Festival den Verstand wegzusaufen, lieber eine Bootstour durch Victors Sumpf machen.

Was die Gewalt angeht kann ich als alter Gorehound nur sagen, Jubel, Trubel, Heiterkeit. GEWALT wird hier extra gross geschrieben, denn Victor macht keine halben Sachen, oder doch? ; ) Jedenfalls kann er mit der Axt sehr gut umgehen und wie er das anstellt ist wirklich derbe! Was der Zuschauer hier zu sehen bekommt, hat man wirklich schon lange nicht mehr gesehen. Wie in den guten alten 80ern wird hier gnadenlos geschlachtet und die Kamera hält voll drauf, so wie es sich gehört. Die Effekte sind sehr genial gemacht, nämlich handmade. Der Computer blieb zur Abwechslung mal aus, was ich sehr toll fand, denn diese ganzen animierten Kills in der derzeitigen Horrorwelle sehen doch echt Scheiße aus.

Der Film wurde als Old School American Horror angekündigt und ich muss sagen das er auch wirklich so rüberkommt. Die Atmosphäre lässt an die alten Campslasher ala Voorhees erinnern, kann sich aber mangels Score und dem gewissen etwas nicht richtig entfalten. Der Anfang ist etwas in die Länge gezogen und was ich auch ein bisschen nervig fand, das jeder dritte Satz komisch sein sollte. Klar, es gab was zu Lachen, aber man kann es auch übertreiben.

Freunde des gepflegten Schlachterkinos nach altem Rezept kommen voll auf ihre kosten und vielleicht lässt Victor ja mal wieder was von sich hören............Daaaaaaaaddy.

Von mir gibt's (8/10) Äxten!


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