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Hatchet (2006)
Eine Kritik von Dying Dragon (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 21.10.2007, seitdem 324 Mal gelesen
Die Story von "Hatchet" passt auf einen Bierdeckel: 2 Kumpel machen mit einer Gruppe Touris eine Gruseltour in den Sümpfen. Dort haust ein Monstar namens Viktor Crowley und metzelt einen nach dem anderen ins Nirwana. Das Schöne daran: Dies geschieht überaus brutal!
Von diesem Film erwartete ich schon ziemlich viel, wurde er doch mit "Braindead" verglichen. Doch natürlich kommt er nicht an den Übersplatterfilm von Peter Jackson heran. Dass man aber trotzdem ganz gut unterhalten wird, liegt wie schon erwähnt an den zahlreichen Goreeffekten. Außerdem hält der Film den einen oder anderen Lacher bereit, einige Gags sind aber eher ein Schuss in den Ofen (z. B. die dauernden Lästereien der beiden Pornosternchen). Die Darsteller überanstrengen sich natürlich nicht, was in diesem Genre ja eigentlich Gang und Gebe ist, aber sie spielen solide und fallen nicht negativ auf.
Ziemlich verheizt werden allerdings Horrorikonen wie Robert Englund und Tony Todd. Deren Gastauftritte sind einfach zu kurz. Schade drum! Das Ende ist ebenfalls irgendwie enttäuschend. Es kommt abrupt und ist viel zu ernst. Kurz: Es passt nicht zur Lockerheit des restlichen Films.
Trotzdem kann ich "Hatchet" weiterempfehlen, schon aufgrund der blutigen Effekte. Zwar dauert es etwas, bis der Streifen an Fahrt gewinnt, aber langweilig wird er trotzdem nicht! Deshalb 7 von 10 Punkten!
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