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Hatchet (2006)

Eine Kritik von alpha&omega (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 26.10.2007, seitdem 2034 Mal gelesen


Wenn wir von dem Genre „Slasher“ sprechen, so kommen dem geneigten Zuschauer doch einige Prachtbeispiele wie „Freitag der 13“, Die „Nightmare on Elm Street“-Reihe, „Halloween“ und ähnliches in den Sinn! So auch dem Regisseur Adam Green, der mit dem Streifen

HATCHET

ein Slasherrevival par excellence, oberflächlich gesehen, zelebriert.

Green arbeitet den Mythos des axtschwingenden Hackfressenpsychopathen mit extrem trauriger Kindheit jedoch sehr humoresk auf, sodass man getrost sagen kann: NEIN!, Eine konventionelle Hommage an den Slasherfilm ist HATCHET nun wirklich nicht geworden.

Story:

Victor Crowley (Kane Hodder), ein seit seiner Kindheit arg entstellter Mann, dürstet nach Rache, weil ihn die Kinder früher gehänselt haben, und zudem noch Daddys Häuschen im Sumpf angezündet haben: „Daaaaady!!!“. Unvorteilhafterweise war unser lieber Victor noch im Haus und verbrannte. Sein Vater starb nach zehn Jahren extremer Trauer um seinen Victor und seitdem ist Victor wieder am Start; natürlich mit Axt und ein paar verirrten Knalltüten im Sumpf, welche er natürlich zu meucheln hat...

Gespickt mit kurzen aber unterhaltsamen Cameoauftritten von Slasherfilmlegenden, wie Robert „Freddy Krüger“ Englund und Tony „Candyman“ Todd, präsentiert sich HATCHET dem Zuschauer innerhalb der ersten 15 Minuten. Dabei ist von Anfang an klar, dass dem Zuschauer kein bierernst gemeinter Slasher geboten wird, sondern das ihn ein paar mehr oder minder gute Schenkelklopfer erwarten.
Zu Beginn ist die „Titties & Beer“ – Devise Programm auf dem in New Orleans stattfindenden Mardis Gras Fest. Hierbei werden dann unsere zwei Protagonisten eingeführt, die sich auf ne total gruselige Sumpfgeisterbesichtigungstour einlassen. Mit von der Partie sind dann zwei ziemlich hohle Brustwunder, ein schmieriger Bapsack, der die Titten mit seiner Cam ständig im Focus hat, ein älteres Ehepaar, ne schweigsame Brunette und ein „Bruce Lee für Arme“, der die Gruseltour führt.
Schade ist es wahrlich um keinen, wenn Victor die Axt schwingt und das Blut Literweise gegen Sumpfzypressen klatscht...
Wo wir schon beim Thema sind: Blut und Gore in Hülle und Fülle und das handwerklich top umgesetzt! Das die FSK sich dazu herabgelassen hat HATCHET uncut dem deutschen Publikum zuzumuten ist ein großes Lob und zugleich erstaunenswert!

Fazit:
Keine direkte Hommage an den klassischen Slasher, doch unterhaltsam und für einige Schmunzler ist HATCHET allemal zu gebrauchen! Ein Partyfilm fürs geneigte Publikum!

8,5 Punkte


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