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Hatchet (2006)
Eine Kritik von Anthropophagus (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 11.11.2007, seitdem 582 Mal gelesen
Mardis Gras, New Orleans bedeutet Sex, Drugs & Rock’N’Roll. Mit Liebeskummer macht das aber wenig Spaß und ersatzweise begeben sich zwei Kumpels auf eine Geistertour durch den Sumpf von Lousiana. Die Bootstour ist nicht gerade professionell organisiert und zunächst sterbenslangweilig, bis das Boot Leck schlägt und sich die Truppe im gleichen Gebiet befindet, indem auch der deformierte Killer Victor Crowley sein Unwesen treibt. Und so geht’s dann auch bald nach dem 10-Kleine-Negerlein-Prinzip den Touristen an den Kragen.
Den Innovationspreis bekommt Adam Green für diese Geschichte wohl kaum verliehen. Aber das Süppchen nach altbekanntem Rezept, das er hier in den Sümpfen zusammenbraut, ist durchaus genießbar. Zunächst einmal versammelt er die Altstars des amerikanischen Horrors, da wäre zunächst Kane Hodder als Victor Crowley (und tatsächlich sieht er auch ein wenig aus wie Jason), Robert Englung als Anlger und auch unser Candyman darf mal kurz einen Witz erzählen. Zudem ist der Sumpf sehr atmosphärisch, aber was vor allem begeistert ist das Tempo des Films, denn kaum in den Sümpfen angekommen geht es wirklich rund und Gore gibt es jede Menge, da fliegen die Gliedmaßen durch den Sumpf, werden Köpfe auseinander gerissen, etc, etc. Da sich das alles nicht besonders ernst nimmt, macht die Geisterbahnfahrt sogar richtig Spaß und man kann getrost darüber hinwegsehen, dass das Drehbuch sich nicht um irgendeine befriedigende Erklärung des ganzen Spuks kümmert.
Hatchet ist ein Teenie-Splatter-Geisterbahnfahrt, die vor allem als Partyfilm funktioniert. Wer sich hierauf einlassen möchte, bekommt zwar keine innovative Story, aber dafür kurzweilige Unterhaltung. Fortsetzung erwünscht ;-)
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